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15.07 2010

10 Meta Tags die auf keiner Webseite im Jahr 2010 fehlen dürfen!

Immer wieder höre ich: “Wie kann man sowas nur bloggen?” Jetzt hab ich mir gedacht, haue ich wieder so einen Blogpost raus, der die Nerven der SEO-Elite bis aufs äußerste reizt. Eigentlich wollte ich mir dieses Thema für die SEO-Campixx 2011 aufsparen, aber da im Sommerloch so gut wie kein Schwein bloggt, konnte ich einfach nicht widerstehen und  musste einfach diesen “Ultimativen SEO Hammer” aus der Trickkiste ziehen.

1. <meta name="abstract" content="Normalerweise werden hier 5 bis 7 Wörter zur abstrakten Beschreibung der Seite eingefügt."></meta>
Wichtig damit Google auch wirklich den abstrakten Sinn hinter einer Seite auch versteht.

2. <meta name="alexa" content="75"></meta>
Man bestimmt hiermit sein Alexa Ranking. Nur eine sehr stark besuchte Seite schafft auch Top Rankings!

3.  <meta name="importance" content="ultra"></meta>
Das spricht schon für sich! Nur wenn eine Seite auch wirklich als Wichtig ausgewiesen wird, ist Sie für ein gutes Ranking prädestiniert. Folgende Werte sind zugelassen: ultra, relevant, nonrelevant.

4.  <meta name="pagerank" content="9.674"></meta>
Der größte Fehler der hier gemacht wird, ist, das man den Content-Wert nur als Integer angibt! Google akzeptiert aber nur Float Nummern mit mindestens 3 Nachkommastellen. Entsprechend auf und abrundet Google dann den Pagerank!

5.  <meta name="serps" content="1, 2, 3, 11, 12, ATF"></meta>
Ganz wichtig, sollte Google mal eure Seite nicht richtig in die Serps einordnen, dann solltet ihr dem Googlebot helfen. Hierzu verwendet man den Serps Meta Tag! Akzeptiert werden Werte zwischen 1 und 999 die entsprechend den Serpspositionen in Kombination mit den den Meta Keywords (Ganz Wichtig!) euch zu den Rankings verhelfen.  Sollte man keine Präferenzen haben, so kann man auch ATF (above the fold) oder BTW (below the fold) nutzen. Im Beispiel oben hab ich die gewünschten Serps Positionen angegeben. Sollten diese belegt sein, so wird Google dann entsprechend der Reihe  nach versuchen die Seite in den Serps einzuordnen.

6. <meta name="duplicateContent" content="Unique"></meta>
Nur wer Uniquen Content hat, kann auch wirklich ranken. Also helfen wir dem Bot und sagen ihm den Tag DuplicateContent nicht vorhanden und der entsprechende Tag teilt dem Bot mit, das der Text auf der Seite Unique ist. Folgende Werte werden akzeptiert: Unique, ScrapedContent, RSSMixing, WIKIClone, DMOZClone und DC.

7. <meta name="mfa" content="FALSE"></meta>
Google will keine MFA (Made for Adsense) Seiten im Index haben, damit man verhindert dass solch eine Abstrafung wirklich vorkommt, sollte man denn MFA Tag auf FALSE stellen. Akzeptierte Werte sind TRUE und FALSE.

8. <meta name="keywords" content="Kredit, Digitalkamera, Lastminute, Urlaub, Private Krankenversicherung"></meta>
Viele denken, dass dieser Meta Tag total veraltet ist und absolut keine Relevanz mehr besitzt… Was fürn Schmarn! Auch hier machen alle den selben Fehler. Man vergisst das dieser Meta Tag den Serps Tag braucht, ohne ihn weiss ja Google nicht wo er die entsprechende Keywords in den Serps einzuordnen hat!

9. <meta name="paidLinks" content="FALSE"></meta>
Google jagt alle Linkverkäufer und wenn man wirklich verhindern will, dass Google einen den zuvor deklarierten Pagerank Wert abstraft, so sollte man dem Bot mitteilen, dass man entsprechend keine Links verkauft. Auch hier werden nur TRUE und FALSE akzeptiert.

10. <meta name="sistrix" content="811.20"></meta>
Da der Sichtbarkeitsindex von Sistrix für Linktausch extrem wichtig geworden ist, definieren wir hier ähnlich dem Alexa Tag uns ein entsprechenden Sichtbarkeitsindex. Zwecks der üblichen Täuschung sollte der Tag mit einem relalistischem Wert zwischen 790 und 1500 ausgefüllt werden!

Es gibt noch ein paar wirklich populäre Meta Tags die man einbauen sollte, wie zum Beispiel “revisted” und “revisted after”! Da ich mich aber nur auf 10 Stück beschränken wollte, mussten die anderen halt dran Glauben. Der einzige Meta Tag der wirklich unnötig ist, ist der Meta Description Tag!

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9.07 2010

Index oder Noindex, das ist hier die Frage?

Eine spannende Theorie die ich teilweise nachvollziehen kann: Stärke ich Seiten wenn ich unwichtige Seiten auf Noindex setze?

Als Beispiel habe ich eine Seite über Modellflugzeuge und 50 Unterseiten mit relativ unwichtigen Daten von lokalen Händlern. Dazu hab ich 10 Top Keywordseiten auf den ich ranken möchte. Insgesamt hab ich also 61 Seiten auf denen sich der Linkjuice verteilt. Was denkt ihr, wenn ich jetzt alle 50 unwichtigen Seiten auf Noindex schalte, werden die 10 Top Keywordseiten besser ranken, weil ich praktisch nur noch 11 Seiten im Index habe auf denen sich der Linkjuice verteilt? Ist also die Selbstbeschneidung, in dem ich unwichtige Seiten aus dem Index nehme, eine Art von Linkjuice Sculpting?

Linkjuice Vererbung Nr.1

Alle Seiten sind auf Index. Die Gesamtpower verteilt sich auf alle 5 Seiten.

Linkjuice Vererbung Nr. 2

2 Seiten sind auf Noindex, 2 Seiten sind Index. Die Gesamtpower verteilt sich auf 3 Seiten, die anderen 2 werden von Google nicht berücksichtigt.

Linkjuce Vererbung Nr.3

2 Seiten sind auf Noindex, 2 Seiten sind Index. Die Gesamtpower verteilt sich auf 5 Seiten wobei die 2 Noindex Seiten einfach nur nicht im Index angezeigt werden.

Bin sehr gespannt wie ihr das seht?

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2.07 2010

12 Wege Wettbewerber aus den Serps zu kicken…

Thank God it´s Friday… Heute mal ein kleiner “Evil Post“, wird Zeit wieder ein wenig “Back to the Roots” Artikel zu schreiben.

1. Man setze mit automatischen Linktauschsystemen/LFE/Xrumor einfach mal 1000 Links mit harten Ankertexten für das entsprechende Keyword wo der Wettbewerber vor einem rankt. Bei großen Brands bringt es nix, kleine Seiten die auf generische Keys optimieren sind dafür wesentlich anfälliger! Die Wahrscheinlichkeit das man den Ankertext Filter auslöst ist sehr hoch.

2. Wenn ein Kommentarfeld auf der Konkurrenzseite vorhanden ist, dann schreiben wir einfach den HTML Code: <meta name=”robots” content=”noindex”> und sollte das Kommentar Feld HTML nicht filtern, dann tschüss aus den Serps…

3. Der Konkurrent hat die Domain: konkurrent.de. Man registriere sich die konkurrent.com kopiere die Seite und schreibe alle Backlinkgeber an mit der bitte, ab sofort nur noch auf die .com zu verlinken, da gerade ein Domainumzug im Gange ist.

4. Man registriert sich mehrere freie Email Adressen und einen Account bei www.spamcop.net, dann füllt man immer brav die Spam Reports aus, dass man von info@konkurrent.de Spammails bekommen. Irgendwann reagiert der Hoster und deaktiviert den Webserver und Tschüss aus den Serps…

5. Man sucht XSS Lücken, drückt Spam (PORN/PILLS/POKER) über die Domain in den Index und hoffen, dass Google die Domain penalized.

6. Man ruft beim Provider an und gibt sich als Domainbesitzer aus und sagt, das man gerne einen Domainumzug machen würde, man aber dafür den Auth-Code benötigt und per Mail dieser nicht ankommt, weswegen man jetzt höflich darum bittet diesen per Telefon mitzuteilen. Kann man auch mit FTP Passwörter, Backend Zugängen oder Server Passwörter machen, meistens braucht man nur das Geburtsdatum des Domain-Owners zu wissen…

7. Man führt einen DDOS aus, solange bis die Webseite nicht mehr erreichbar ist.

8. Man “knackt” (Exploits, SQL Injections) den Webserver und tobt sich auf der Domain aus. X-Robots oder Hidden Stuff befördern die Domain ins Jenseits…

9. DNS Takeover und Zonefile Manipulation, wenn der Webserver zu hart gesichert ist, kann der Weg über den DNS Server zu Erfolg führen. Hier könnte man, sobald man sich Zugriff aufs Zonefile verschaffen hat, die entsprechende Records “anpassen”.

10. SubNet Scanning. Jeder Webhoster hat meistens mehrere Server in seinem Rechenzentrum. Man scannt das ganz Subnetz nach Schwachstellen. Findet man einem Root Server der seit Jahren nicht mehr upgedatet wird, verschafft man sich Zugriff. Da Root Server meistens an einem Switch hängen und intern ebenfalls eine Netzwerk Kommunikation möglich ist, könnte man die nach Außen hin aktive Firewall von hinten umgehen und so weitere Möglichkeiten haben den Zielrechner zu attackieren und sich Zugang verschaffen. Die Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

11. Support Hacking. Wir schicken dem Support eine manipulierte Mail mit der wir versuchen eine Backdoor auf dem Support Rechner zu installieren. Praktischerweise schreibt man etwas von Fehler auf der Domain, im Anhang finden Sie weitere Informationen. Sobald der Anhang geöffnet wird, installiert sich die Backdoor und der Weg auf den Support Rechner ist frei. Jetzt haben wir die Möglichkeit in der Kundendatenbank alle Zugänge sich anzeigen zu lassen.

12. Wir probieren es über einen DCMA. Wir behaupten einfach das unserer Konkurrent gemäß dem DCMA unsere Rechte verletzt. Dazu muss man sich halt an ein paar Google Richtlinien halten.

Klar ist das fast alle Punkte einen Straftatbestand darstellen und man das tunlichst vermeiden sollte!

Wesentlich entspannter ist es sich noch ein paar Links mehr zu holen und so den Wettbewerber zu überholen. Anderseits könnte man solche Domains damit  immerhin versuchen zu eliminieren ;)

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17.06 2010

This and That – 18ter Juni 2K10

Mal zum Wochenausklang die Links der letzten Tage.

- Die Internetkapitäne Martin und Markus (Welch seltener Vorname im SEO Bereich) haben sehr klasse von der SMX Seattle berichtet. Es lohnt sich deren aktuellen SMX Recap Artikel zu gemüte zu führen. Wird für mich auch langsam mal Zeit, über den Teich zu solch einer Veranstaltung zu fliegen. Mal schauen was das nächste Jahr mitsich bringt.

- Stefan Englert hat sich ein paar Gedanken zur Googles Sichtweise gemacht und diese entsprechend in einem Blogpost niedergeschrieben. Lohnt sich das zu lesen.

- Manuel, einer der wenigen offenen Black-Hat Jungs aus dem deutschsprachigen Raum hat ein klasse Review über SerpAssist geschrieben. Wer der dunklen Seite der Macht sich hingezogen fühlt, für den könnte SerpAssist ein kleiner Lekkerbissen sein.

- Chitika hat eine kleine Studie veröffentlicht in denen die Serps Positionen und dazugehörige aktuelle Klickraten aufgeführt werden.

- Inhouse SEO Podcast. Jens und Markus (Welch Zufall hehe… ) , haben ein spannenden Podcast auf die Beine gestellt. Selbst für mich als Ex-Inhouse SEO immer wieder toll dort reinzuhören. Viele Themen sind auch für normal sterbliche SEO´s zutreffend.

- Google mistet aus. Johannes hat sich seine Gedanken zum schweren Sichtbarkeitsverlust von einigen Domains wie zum Beispiel Mister Wong, Mister Info, artikel-online, Linkarena und co. (Ist das jetzt Bad Neighbourhood wenn ich drauf verlinke ;) ) gemacht. Scheint fast so als würden Seiten ohne Mehrwert langsam Probleme bekommen.

- Passend zum Thema Mehrwert im Index. Smackdown hat sich die doch etwas zweifelhafte “menschliche Suchmaschine” Mahalo angesehen und zeigt auf das deren Content eigentlich nix weiter ist, als Zusammengescrapter Kram, mal sehen wie lange Mahalo.com sich noch auf  Top Positionen halten kann.

- Die Agenda zur SEOKOMM ist fertig und Christoph und Oliver haben wirklich ein Hammer Programm auf die Beine gestellt mit absoluten Top Leuten. Reinschauen und Karten buchen.

Und jetzt hauen wird die Serben weg und ziehen ins Achtelfinale ein! Zur Einstimmung die Highlights vom 4:0 gegen Australien…

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15.06 2010

BlackHat China-Links + Google = Abzocke ?

Zur Campixx hatte ich einen Vortrag gehalten über die aktuellen Crap Hats die Replicas oder Fraud machen, in dem Sie Domains mit gehackten Backlinks versorgen.

Eigentlich dachte ich, dass es nur ein Einzelfall ist, aber mittlerweile ist eine riesen Welle dieser Domains in den Serps zu finden!

Diesmal aber sind es nicht CrapHats, sondern eher Jungs die Spam Software nutzen um in China und USA ordentlich Backlinks zu generieren und so versuchen zu ranken. Was mittlerweile neu für mich hinzugekommen ist, das die BlackHat Spammer nun mittlerweile sehr zielgerichtet auch auf .de Domains ausgewichen sind. Meistens sind es longtailige Keyworddomains die sie versuchen zum ranken zu bringen und so bitter es auch klingt, aber im Augenblick funktioniert es bestens!

Die “Spammer” gehen sogar so dreist vor, dass Sie TÜV Siegel! und Trusted Shops Siegel von Zalando klauen!

Nur blöd wenn man so einen Footprint hinterlässt. Klar die meisten von diesen Domains ranken nur für eine handvoll Keywords, dafür aber transaktions-hohe Keywords. Wenn ich zum Beispiel mir diese Domain (http://www.sabothomasshop.com/ Sorry aber diesen Dreck verlinke ich nicht! ) hier anschauen, dann sehe ich schon eine Sichtbarkeit die nicht gering ist und die Tendenz ist erschreckend.

Auch hier gibt es die typischen China Links, wobei das eher die einfache Variante ist und zwar wurde hier eine Forenspam Software genutzt. Ich sag jetzt nicht um welches es sich handelt, ich denke die meisten wissen es so oder so.

Ja das sieht schön natürlich aus. Hey Google löst sowas bei euch nicht irgendeinen Spamfilter aus? Scheinbar wohl nicht! Naja mal schauen was die Whois-daten sagen.

Puhhh OK vor meinem Vortrag auf der Campixx registriert worden, also keiner der sich an meinem Vortrag orientiert hat.

Lustig, wenigstens hat der Junge Humor und halt als Wohnort “Mountainviews” genommen. Wenn das mal nicht noch ein kleiner höhnischer Gruss an Google ist. Mal schauen was in der Denic bei den deutschen Domains eingetragen ist.Die Owner kommen aus den UK, diese wird es wohl nicht geben. Der Admin-C muss aber in Deutschland ansässig sein. Und da findet sich folgender Name: Christoph Glitsch wer nun nach diesem Namen sucht kommt auf verschiedene Infoseiten zum Thema Abzocke. Der Junge ist wohl kein Unbekannter und wahrscheinlich gibt es keinen Christoph Glitsch in Bonn.

Es ist aber nicht nur eine Domain hochgezogen worden, sondern ein komplettes Netzwerk. Es finden sich garantiert noch weitere Domains, die es auf ahnungslose User abgesehen haben!

- http://www.manolo-blahnik-schuhe.com/
- http://www.manoloschuhe.de/
- http://www.louisvuittontasche.com/
- http://www.sabothomasshop.com/
- http://www.jimmychooschuhe.de/
- http://www.replicas-uhren.de/
- http://www.airmaxltd.de/
- http://www.thomassabosales.com/
- http://www.sonnenbrilleoutlet.com/

Normalweise bin ich ja nicht der Petzer Typ, aber dieser Dreck versucht die Leute zu verarschen und abzuzocken. Wenn ich dran denke, dass Leute einfach so um Ihre Kohle abgezockt werden und beknackte Replicas aus Hong Kong zugeschickt bekommen, oder sogar niemals Ware erhalten, dann geht mir persönlich die Hutschnur! Ist ja nur noch eine Frage der Zeit bis das dann mit SEO in Verbindung gebracht wird und in der Presse in der Luft zerissen wird. Ich freu mich schon auf die drittklassigen Journalisten die irgendeinen Quatsch zusammenschreiben und so die ganze SEO Szene darunter leiden muss.

Auch Online Shops verlieren durch solch einen Mist an Glaubwürdigkeit ganz zu schweigen von den TÜV Siegeln die man sich einfach per Copy and Paste auf seine eigene Fraud Seite kopiert. Man pisst ganz schön vielen ans Bein, aber völlig egal. Man verschwindet in der Anonymität und wenn Domains weg fliegen, dann werden halt wieder 200 neue Domains aufgezogen und in den Index gepumpt. Irgendwie Traurig und Arm das BlackHat von heute…

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10.06 2010

This and That – 10ter Juni 2K10

Viele kleine Dinge sind in den letzten Tagen passiert und die meisten sind einen einzigen Blogpost nicht wirklich wert, deshalb fasse ich die Themen ein wenig zusammen und Blog in einem Post darüber. Auf geht´s…

  • Google Caffeine ist jetzt überall Online. Schön, da hat sich Google aber ordentlich Zeit gelassen. Die Datenmenge vom Caffeine Index beträgt nun satte 100 Petabyte (etwa 100 Millionen Gigabyte) Ändert sich was am Ranking? Nope
    Ich geh davon aus, dass sich erst mal nix ändern wird. Die besagten Rankingänderungen hatte wir im May Day Update (Long Tail Verschiebungen). Auf lange Sicht, denke ich schon das Google mit dem Caffeine Update eine solide Hardware/Infrastruktur Basis geschaffen hat, um neue Rankingmodule einzuführen oder bestehende Rankingmodule schneller und effizienter arbeiten zu lassen. Nicht nur wir rüsten auf, sondern auch Google nimmt den Kampf um die Serps an ;)
  • Mini PR Update. Ja auch ich kann neue Daten sehen. Nix besonderes +1/-1 und das auch nur bei knapp 2% aller Domains die ich geprüft habe. Ich konnte eigentlich nicht wirklich was spannendes Entdecken. Sieht eher danach aus, als ob Google ein bisschen was gerade gerückt hat.
  • Abwertungen bei Expireds Domains/Linknetzwerken? Bastian “The Travelman” Grimm und Frank “The Legend” Doerr hatten berichtet, dass wohl einige Domains ein paar Abstrafungen bekommen hätten. Zum Glück hat es mich nicht getroffen. Auch kenne ich die besagten Domains nicht, so dass ich keine genauen Aussagen dazu treffen kann. Aber Google wird immer schlauer, was das Thema Linknetzwerke angeht und ich kann echt nur jedem Raten in diesem Umfeld mit der größtmöglichen Vorsicht zu arbeiten. Wer da keine Ahnung hat, der fliegt schneller auf die Fresse, als wenn man mit Mike Tyson in den Ring steigen würde. Es will echt schon was heißen, wenn die beiden, von mir hoch geschätzten Kollegen und absoluten Vollprofis, damit schlechte Erfahrungen gemacht haben.
  • Url Shortner heiß begehrt… Zur Zeit ist es ja total Hipp einen eigenen URL Shortner zu haben (z.B. Johannes, Andre, Björn, Dennis, Malte,…). Ich hab mir jetzt auch einen eingerichtet (http://bseo.me/), ich wollte das schon seit ewigen Jahren machen, aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen, außerdem hatte ein Freund einen Shortner (http://xlurl.de) selber gebaut und so hab ich seinen Shortner genutzt und ihm ein wenig zu helfen den Dienst anzuschieben. Dennis hat sich mit dem Thema befasst und Malte hat dort exakt auch meine Beweggründe für einen eigenen Shortner wiedergegeben. Wäre nur ein Punkt den ich noch ergänzen würde, für mich war auch die Freiheit weitere Features einzubauen, die meinen Bedürfnissen entsprechen, wichtig. Zur Info, ich hab yourls.com installiert und finde das Script bisher ganz brauchbar.
  • Google vs. Bing Ranking Relationen gegenübergestellt. Rand “The Brain” Fishkin hat mal wieder einen sehr genialen Post geschrieben, wo er Google Serps mit Bing Serps verglichen hat und so raus gearbeitet hat, wo welche Attribute wie häufig vorkommen. Sehr spannend und ein Must Read in meinen Augen! Bei Seo-United gibt es eine Zusammenfassung für die die es gerne komprimiert und in deutscher Sprache haben wollen.
  • Whiteboard Wednesday – Noch ein interessanter Post von Rand Fishkin. Er hat mit Matt “The Man with Hair Again” Cutts ein Special Whiteboard Wednesday gemacht und gemeinsam besprechen Sie einige Interessante Dinge wie z.B. 301er in Reihe schalten oder ob man den 503er Status Codes für Webseiten die gerade nicht erreichbar sind setzen sollte. Sehr interessant und es lohnt sich da mal reinzuschauen.
  • SEOKOMM die erste Österreichische SEO Konferenz. Christoph “The Link” Cemper und Oliver “The Organisator” Hauser, haben die erste SEO Konferenz in Österreich auf die Beine gestellt. Hut ab, ich freue mich drauf und werde als Referent dabei sein. Eine Idee für einen Vortrag ist schon vorhanden, aber ihr könnt auch gerne eure Ideen hier mitteilen. Die Registrierung ist noch möglich! Und wer im November dass lovely Salzburg erleben möchte mit ein paar verrückten SEO´s, der sollte dieses Event nicht verpassen. Als Speaker sind dabei:
    - Marcus “The One Man Show” Tandler aka Mediadonis
    - Jens “The Man who speaks faster then Light” Fauldraht
    - Pelle “The Android” Boese
    - Evert “The SEM Machine” Veldhuijzen
    - Ralph “The Black Hole” Tegtmeier aka Fantomaster
    - David “The Cash” Reisner
    - Julian “The Zar” Dziki
    - Marco “The Lord of Guerilla” Janck aka Seonaut
    sowie noch Ortwin Oberhauser, Ulf Weihbold und und und…
    Hier gehts zur Anmeldung
  • Zum Schluss noch das Video der Woche passend zu den Southpark Seos


So und jetzt holen wir den Weltpokal… !

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31.05 2010

Link-Klassifizierung & der modulare Google Algo.

Ein Link ist ein Link ist ein Link. Ja wer kennt diesen Spruch nicht? Früher war es auch so, das jeder Link ein guter Link war und wir uns mit fast jedem Link zufrieden gegeben haben, heutzutage ist das mittlerweile anderes geworden, keiner will mehr Footer Links, Sidewide Links sind Evil und Blogkommentare das schlimmste wofür man in der Hölle schmoren kann. Schleichend hat sich dieser Prozess über die Jahre entwickelt und ich möchte heute einen kleinen Einblick in meine Weise des Denkens über Links und den Google Algorithmus im Allgemeinen bloggen.

Fangen wir mal mit dem Google Algorithmus an.

Wir alle kennen ihnen und jeder wüsste gerne wie genau er aussieht. Wahrscheinlich wird uns dieser Wunsch bis zum Tode nicht erfüllt werden, das einzige was wir machen können, ist zu lauschen und die millionen Puzzleteile aneinander zu Reihen und zu versuchen einen arg groben Überblick zu bekommen. Typische Details die man aufschnappt, die einem vielleicht gar nicht so wichtig erscheinen, sie aber in einem Ganzen ein ganz anderes Bild liefern.

Mal ein paar kleine Fakten

1. So hört man zum Beispiel das die Google Entwickler immer kleine Teams bilden und die sich mit einem Thema befassen.
2. Laut Google gab es 2009 bis zu 350 Microupdates an den verschiedensten Rankingfaktoren.
3. Googles größtes Geheimniss und deren bestgehütetes Schätzchen der Google Algorithmus ist. Was dazu führt, dass den kompletten Google Algorithmus wahrscheinlich nur eine handvoll Männer komplett kennen.
4. Die Komplexität dieses Algorithmus mittlerweile über 200 Faktoren beherrschen muss.

Alleine diese 4 Infos reichen mir um zu erkennen das dieser Algorithmus aus Modulen bestehen muss. Ich stell mir das vereinfacht in etwa so vor.

Man muss ganz deutlich dazu sagen, das es kein Ranking Algorithmus alleine ist, sondern ein globaler Algorithmus für die kompletten organischen Serps und der Einschätzung einer Webseite hinaus.  Auch das hinzufügen von neuen Modulen, wie zum Beispiel “Pagespeed”, lässt sich so relativ simple und effektiv eingliedern.

Früher gab es einen festen Update Zyklus in denen die Serps nur alle X Tage mal upgedatet worden sind, das ist mit der Zeit flexibler geworden, weil Google eher zu einem modularen System gewechselt ist, heutzutage finden wir praktisch ein Everflux (ständiges Wechseln) in den Serps. Aber auch Google ist immens in seiner technischen Struktur gewachsen und so was erfordert eine andere Art der Umsetzung eines Algo´s, als einen starren und festen Algo nach dem Prinzip (a² + b² = c²). In solch einem System lassen sich auch Landesspezifische Module generieren und entsprechend in deren Geolokalisierten Datacentern einpflegen. So kann ein Algorithmus für Iran ganz anders aussehen als ein deutscher Algorithmus. Wahrscheinlich wird er relativ ähnlich sein, aber durch die Landestypischen Gegebenheiten halt ein wenig angepasst. Ich könnte mir da zum Beispiel “Artikelverzeichnisse, Webkataloge & Social Bookmarking Dienste” vorstellen die halt auf einer Landesspezifischen Software aufgesetzt werden. Das erkennen dieser Linkmuster müsste dann halt ein Team machen, was auch die Sprache und den Code lesen kann. Das würde auch erklären warum Google in einigen Ländern bessere Ergebnisse liefert als in anderen Ländern.

Ich denke das ich mit meiner Theorie gar nicht so weit weg liege, aber ich kratze wahrscheinlich nur an der Oberfläche dessen, was bei Google wirklich vorgeht.

Ich pick mir mal zwei Module raus wo ich mir vorstellen kann, dass diese so eingesetzt werden oder halt in einer ähnlichen Weise funktionieren müssten. Wobei es aber auch natürlich so sein könnte, das es eigentlich ganz ganz anders bei Google läuft…

1. Offpage Backlink-Mustererkennung

Zu erst möchte ich ein allgemeines Bild aufzeigen, wie ich mir das Internet vorstelle. Ich hab jetzt einfach 9 verschiedene Arten plus ein Sonstiges, wo ich alle anderen Webseiten Arten reinzähle,  rausgepickt. Wahrscheinlich kann man das auch noch mal in zig weitere Unterkategorien einteilen, aber für meine Zwecke reicht es vollkommen aus.


So in etwa stell ich mir das Netz vor. Alle möglichen Internetseiten in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Klar es überlappen sich auch Bereiche, aber wenn man es jetzt nicht auf einer Domainebene sieht, sondern auf einer URL Ebene kann man es doch meistens relativ gut herunterbrechen auf spezielle Kategorien.

Google erkennt sehr genau um was es sich für eine Webseite handelt. Auch in der aktuellen Suche, kann man sich zum Beispiel in Forenbeiträge zu suchen, oder nur in Social Media Seiten. Mal von Blogs und News ganz zu schweigen.

Jede Domain kann so über ein bestimmtes Backlink Muster verfügen um so auch erkennbar zu machen, um was es sich hierbei für eine Art von Webseite handelt.

Beispiel: Eine Uniseite hätte an allen Backlinks wahrscheinlich solch ein Muster

Nagelt mich nicht fest, aber ich könnte mir so ein perfektes Uni-Backlink Muster vorstellen. Wenn Google nun das praktisch als Schablone nutzen würde, mit ein paar Schwankungswerten (+-xx% Anteil) so könnte man relativ gut erkennen um was es sich für eine Art von Webseite handelt.

Angenommen ich registriere jetzt eine .edu Domain und freu mich so das ich jetzt vollen Edu Bonus bei Google hab und ich meine Domain natürlich auch stärken möchte, so mach ich mich ran und versuche Backlinks für diese .edu Domain aufzubauen. ich geh planlos vor oder suche den einfachsten Weg, so würde ich ein Backlink Muster aufbauen, was wahrscheinlich extremst weit weg ist vom Idealbild einer Uniseite.

Natürlich ist das kein Beinbruch und die Seite könnte immer noch ranken. Wie gesagt es ist hier nur ein Modul des Rankings was ich mir hier vorstelle. Es gibt ja immer noch knapp 200 bis vielleicht 400 andere Module die einiges bewirken können. Aber so was könnte durchaus einen Filter hervorrufen, den man so erstmal schwer wegkriegen würde…

Da würden sogar mehr Links eher schädlich sein, als die Domain wieder aus dem Filter zu hieven. In so einem Fall würden wahrscheinlich nur starke Trusted Links die Domain wieder in bessere Rankingregionen hieven.

Was auch Fakt ist, dass eine Blogseite mehr Links aus Blogs hat. Regierungs-Webseiten werden einen höheren Anteil an staatlichen Links haben. Shops werden eher Links aus Foren haben und so weiter und so weiter… Ich denke man sollte so was immer im Auge behalten, gerade wenn man einen natürlichen Linkaufbau nachahmen möchte.

2. Onpage Backlink-Mustererkennung

Das ist praktisch eine Art der Erkennung wo ein Link gesetzt worden ist und wie dieser Link von Google gewertet werden soll.

Google will alles mögliche Wissen über einen Link, schließlich ist er das Kernstück von Google Algorithmus. Wer also denkt, das ein Link einfach nur ein Link ist, der täuscht sich mittlerweile. Die Entwertung von Links findet Täglich statt. Das Links keinen Pagerank mehr vererben ist bekannt, aber das Links auch Linkpower nicht mehr vererben wird zwar oft angesprochen, aber wirklich was dazu lesen konnte ich selten. Footer Links sind so ein typisches Beispiel, dass diese Links eigentlich so gut wie keine Power mehr haben. Natürlich macht man es Google auch relativ einfach, fast immer heisst der Div-Container “Footer” und ist im letzten drittel des Quelltextes zu finden. Wenn man jetzt diesen Footer ganz oben im Quelltext positionieren würde und ihn nicht Footer benennen würde , so kann ich mir sehr gut vorstellen, das diese Links deutlichst mehr Power haben als die üblichen Footer Links.

Entwertet Google alle Links im Footer?

Nein, wenn man eine gewisse kritische Menge überschritten hat, dann werden diese Links voll gezählt, evtl. mit einem Däpfungsfaktor. Würden diese Links entwertet werden, dann würden alle Softwarehersteller nur müde und mickrige Webseiten haben, die kaum Rankings haben. Das ist aber natürlich nicht der Fall. Wir alle würden liebengerne einen Link von wordpress.com haben, obwohl deren Offpage Backlinkstruktur wahrscheinlich einen sehr hohen Anteil an Footerlinks hätte. Das wäre uns aber völlig Wurscht, der Link hätte einen Irrsinns Trust und würde uns so einen ordentlich Boost in den Serps bescheren.

Wo gibts den besten Link?

Wir lieben alle Content Links und Sie sind mit sicherheit klasse Linkpower gebenden Links. Im Quelltext befindet sich der Content meist relativ Zentral. Auch weisst er im Quelltext meist wenige eindeutige Erkennungsmerkmale aus. Wahrscheinlich aber hätten Headerlinks aus einem Fliesstext heraus noch mehr Power. Ist leider aber schwer solche Links zu bekommen, da es sich Designtechnisch schwer umsetzen lässt. Rand Fishkin hatte vor kurzem dazu einen interessanten Beitrag gepostet.

Sein Punkt Nummer 1 ” Links Higher Up in HTML Code Cast More Powerful Votes ”

Auch würde das dafür sprechen, dass wenn Google mal eine Seite nicht strukturiert gliedern kann, sie einfach von Oben nach Unten Links werten würde.

Wer also Links kauft oder tauscht, der sollte sehr genau hinschauen, wo sich dieser Link befindet.

Früher war alles besser…

War es das wirklich? Naja eher einfacher. Ein Link war da noch ein Link und wurde sehr gleich gewertet…

Wer sich heute nur Links aus einem Footerbereich zieht, der wird damit wenig Erfolg haben. Auch wer denkt, dass man seine Links nur in Sidebars platzieren braucht um ordentlich zu Ranken, wird merken, dass es nicht mehr so gut läuft wie früher.

Google macht es auch nicht mehr so wie früher d.h. mit dem Holzhammer draufzuhauen, klar es passiert immer wieder mal! Mittlerweile aber entwertet Google solche Links lieber still und heimlich und lässt einen vor sich hin rätselnden SEO zurück, der sich fragt: “Warum rank ich zum Teufel nochmal nicht?!?”, oder “Mist, warum hab ich hier Positionsverluste?!?”

Grundsätzlich wenn man vernünftigen Backlinkaufbau betreibt, so erfüllt man eigentlich das natürliche Onpage Backlinkmuster und muss sich keine Sorgen machen. Wer aber auf Automatismen sich verlässt, der geht ein Risiko ein! Diese Automatismen machen es sich meist sehr einfach. Ein Beispiel: Ich hab Kohle und kauf mir einen Link bei einem Forumssoftware Hersteller der in seine Software einen weiteren Footerlink einbaut. Super alles tolles Links, mit IP, Host Pop, Class C Pop, variablen Whoisdaten… Alles passt, wäre da nicht immer nur dieser Link aus dem Footer. Bäng und schon nährt man sich großen Schrittes einem passenden Filter.

Wann erwischt es einen mit einem Filter?

Ich mag Penalty nicht sagen, weil es in meinen Augen einfach Falsch ist. Es gibt modulare Filter. Jeder Filter könnte einen Negativ Faktor zurückliefern. Je nach dem wie stark oder schwach der Faktor ist, kommt dann über alle Module ein aggregierter Wert zurück. Bildlich gesehen ist es wie ein leeres Glas. Wenn ich hier und da was mache, mal ein paar Links kaufe, mal ein wenig Blogkommentare mache, dann füllt sich langsam das Glas. Solange das Glas nicht überlauft ist alles in Ordnung und man rankt vorsich hin. Wer allerdings es schafft das Glas zum überfüllen zu bringen, der löst halt einen Filter aus. Gerade wenn man an der Schwelle zum Überschwappen ist, kann auch mal der kleinste Onpage Faktor den Ausschlag geben und so einen Filter auslösen. Klar es gibt Fälle da erkennt man sofort das es wahrscheinlich an einem speziellen dieser Checkmechanismen das Ranking weggeflogen ist.

Fazit

Nur wer es schafft beide “Onpage” & “Offpage” Backlink Muster in einer hohen Variabilität aufzustellen, der kann sich mit tollen und besten Rankings glücklich schätzen. Natürlich nur solange man das Glas nicht zum überlaufen bringt ;)

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21.05 2010

Yahoo reduziert seinen Backlinkindex

Update: 25.05.2010

Alles wieder beim alten. Yahoo hat wieder den vorherigen Backlinkindex eingespielt.


Kleiner Infopost.

Falls ihr euch wundern solltest, warum auf einmal eure Backlinkanzahl in einigen Tools drastisch nach unten korriegiert worden ist. Yahoo hat wohl was am Backlinkindex gedreht.

Yahoo hat durchaus immer mal wieder Schluckauf in seinem Backlinkindex (Zu sehen in den roten Kreisen). Über so einen längeren Zeitraum (hält schon 3 bis 6 Tage) hatte ich solch eine Bereinigung bisher nicht gesehen, zumindest nicht in den letzten 365 Tagen. Im Archiv müsste ich nochmal graben und schauen ob ich einen ähnlichen Vorfall finden kann.

Ich geh aber davon aus, das es jetzt erstmal nix mit der Bing übernahme zutun hat, sondern eher einen technischen Hintergrund hat. Spekulieren will ich nicht, bringt so oder so nix.

Also keine Panik die Links sind nicht weg, sondern Yahoo hat wohl ein klein wenig aufgeräumt…

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19.05 2010

Ausgehende Links als Mustererkennung von Linknetzwerken

Immer mehr und immer häufiger sehe ich SEO-Agenturen und SEO´s die mit einem eigenen Linknetzwerk spielen und eigentlich fast alle üblichen Regeln befolgen. Wie da wären:

- Variable Whois Daten
- Class C Varianz
- Variable Backlinkstrukturen der Sat.Seiten
- Verschiedene Templates
- Unique Texte
- Immer wechselnde Ankertext
- etc…

Soweit so gut, aber dann machen die meisten einen ganz großen Fehler. Sie verlinken immer nur auf die eigenen Projekte oder Kunden. Gerade bei kleineren Sat. Seiten, wo nur 10 bis 20 Unterseiten existieren, kann das sehr schnell in die Hose gehen! Angenommen ich habe 10 Kunden und auf jeder Sat. Seite setzte ich immer 10 Unterseiten mit entsprechenden Links zu den Kunden, zwar mit verschiedenen Texten und immer mit wechselden Ankertexten, aber die Zielurls bzw. Hosts bleiben zu 100% identisch. Damit würde ich dann ein erkennbares Schnittmuster erstellen.

Wie sieht so was aus in der Praxis aus?

Damit setzte ich eine Gefahr für beide Seiten. Der Kunde kann als Linkkäufer oder als jemand der unnatürlichen Backlinkaufbau betreibt identifiziert werden, weil Google hinter seinen Backlinks ein Muster erkennt. Alle 7 Sat. Seiten setzen exakt die gleichen 10 ausgehenden Links. Obwohl jede Sat. Seite eigentlich alle wichtigen Regeln befolgt (Siehe Oben) ist für Google dennoch ein Linkmuster zu erkennen. Mag sein, das jede Zielseite eine unterschiedliche Backlinkstruktur hat, aber durch die selben identischen Verlinkungen der linkgebenen Seiten, ist so ein Kunde relativ schnell mit seiner Domain im unnatürlichen Linkaufbau im Visier von Google und Google kann die linkgebenen und linkempfangenen Seiten entsprechend entwerten bzw. filtern.

Wie prüfe ich welche externen Links ich auf meinen Sat.Seiten gesetzt habe?

Im Augenblick macht das Bing sehr schön, dafür gibt es den Befehl: linkfromdomain:domainname. Zum Beispiel könnt ihr sehen, das Spiegel so circa 4,2 Mio. externe Links gesetzt hat. Die Wahrscheinlichkeit das eine andere Seite exakt die gleichen Links gesetzt hat, sehe ich bei unter 0,000001% selbst wenn man die großen Wettbewerber nehmen würde, so würde es zwar immer eine Schnittmenge geben, diese sollte aber durch die Anzahl der externen Links auch im Promille Bereich liegen. Als Beispiel hab ich mal zwei kleine Grafiken erstellt die verdeutlichen wie so eine gesunde und eine kritische Schnittmenge aussehen können.

Was tun?

Einfach mehr verlinken. Externe Links werden von Google als Qualitätsmerkmal gewertet! Wer auf andere trusted Sites verlinkt und so eine vertrauenhafte Linkumgebung schafft, der stärkt seine Links eher, als dass er diese abwerten würde nur weil es jetzt einen oder 2 externe Links mehr auf der Seite gibt. Und wer denkt nur auf Wikipedia zusätzlich zu verlinken, dem sei gesagt: “Das bringt auch nicht wirklich was ;)”

Fazit

Scheiss auf den Linkgeiz. Linkgeiz kann in solchen Fällen sogar für das eigene Linknetzwerk gefährlich werden. Ganz zu schweigen, dass man damit auch noch die linkempfangenen Seiten in Gefahr setzt, in entsprechende Filter zu laufen.

Gebloggt in Seo Schnickschnack
3 Kommentare
6.05 2010

This & That

Mal ein paar kurze Sachen eingeworfen.

- Spannend scheint wohl das Google MayDay Update zu werden, ich sehe auf vielen Domains eine erhöhte Crawlgeschwindigkeit des Google Bots. Interessant in diesem Zusammenhang ist, das die Site Abfrage vor kurzem extrem reduziert worden ist. Da scheint Google wohl am Long Tail zu basteln. Mal sehen wer danach Mayday funken wird… ;)

- Ich weiss das viele diesen Blog nur lesen, weil Sie hoffen das es endlich mal richtig geniale Tipps & Tricks zum Thema Expired Domains auffangen möchten. Für die Jungs könnte expireds.de vom “nimmermüden JetSet Konferenz-Hopper” Bastian Grimm sein. Ich bin sehr gespannt drauf! Noch ein kleiner Tipp, in ersten Ausgabe von Website Boosting wird es auch einen spannenden Artikel zum Thema Expired Domains geben. Also los und abonnieren, immerhin spendet der Mario für jedes Abo 5 Euro an eine wohltätige Einrichtung!

- Ein weiteres SEO-Toolchen hat der Fabian Rossberger in seiner Orange SEO Box anzubieten. Dabei handelt es sich um einen nettes Spielzeug für Leute die passende kostenlose themenrelevante Links & Traffic (Foren,SB,etc…)  finden wollen und dann mit ihrem wertvollen Content bereichern.

- Der She-Sign hat ein kleines Stöckchen geworfen und fragt was der sinnloseste Tweet der letzen Woche war, da kann ich natürlich nur einen sinnlosen Tweet von mir aufführen. Und zwar folgender Nerdige Tweet hat mit Sicherheit die Krone abgeschossen. Wer das Rätsel löst kriegt ne Banane

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- DIY Seo Tools Part 2 ist in Arbeit wird aber noch ein bisschen dauern. Sorry! ich weiss das viele darauf warten, aber im Moment bin ich mit meinen Kapazitäten voll ausgelastet.