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Gebloggt in Google
Artikel 56 Kommentare
9.09 2010

Ein Blick auf Google Instant…

Ich hab mir die Google Instant Ajax Suche ein wenig genauer angesehen und versuch euch mal ein wenig zu erklären wie die Google Instant Suche aus der technischen Sichtweise funktioniert. Meiner Meinung nach schadet es nicht zu verstehen was Google tracked (bzw. schon traced, da auch Zeitdaten erfasst werden) und was Google wirklich versucht von uns herauszukriegen. Nur so kann man sich entsprechend einstellen und die richtigen Maßnahmen ergreifen. Persönliche Meinungen zu Instant gibt es wie Sand am Meer, darüber noch zu schreiben finde ich langweilig. Warum also nicht mal den Background von Instant erforschen.

Ich werde versuchen die wichtigsten Schritte zu erklären was Google Instant wirklich im Hintergrund macht. Was Google mit welchen Parametern versucht auszulesen und zu speichern. Zum Verständnis Google nutzt die clientseitige Scriptsprache Javascript um entsprechend viele Informationen vom User herauszufinden. Dazu hab ich circa 10.000 Zeilen Google Javascript Code mir angesehen und versucht das alles zu verstehen (Hat leider nicht ganz geklappt :P). Javascript ist zwar durchaus keine schwere Programmiersprache, da Google aber die Scripte möglichst klein hält (Aus Performance Gründen das absolut Richtige!) sind viele Variablen nur mit einem einzigen Buchstaben deklariert. Das macht es teilweise etwas schwierig den Google Javascript Code zu lesen.  Für einen kleinen Spaß ist aber Google immer zu haben. So findet sich in einer Javascript Datei relativ am Anfang der typische Google Spruch: “Don´t be Evil”

Aber fangen wir einfach mal von vorne an.

Zuerst einmal hab ich nur einen einzigen Buchstaben (a) in die einfache Google Instant Suche eingegeben.

Google reagiert sofort und sendet per Ajax praktisch eine direkte Suchanfrage raus. Die entsprechende Url sieht dann so aus.

http://www.google.de/s?hl=de&expIds=17259,18168,25901,26086,26446,26458,26518&xhr=t&q=a&cp=1&pf=p&sclient=psy&safe=off&site=webhp&source=hp&aq=f&aqi=&aql=&oq=a&gs_rfai=&pbx=1&fp=259c722f6f48960&tch=1&ech=1ψ=EOCITJzcAdKZ_Qad6L2ODg12840386722640

Über diese Anfrage wird praktisch die Suchabfrage an Google gestartet.

Schauen wir uns die Parameter genauer an. Und versuchen zu erklären was diese Parameter überhaupt bedeuten.

1. “s?” = Ist praktisch das gesamte Suchscript von Google. Somit die Hauptanwendung von Google.
2. “hl=de” = Die Sprache des Googles Suchinterfaces.
3. “expIds=17259,18168,25901,26086,26446,26458,26518″ = Sind wohl spezielle Experiment Identifikationsnummern zum Tracken von entsprechenden neuen Entwicklungen. Damit lassen sich wohl die Userdaten einer oder mehrerer gleichzeitig stattfindender Experiment gesondert auswerten. Da man sie den entsprechenden neuen Anwendungen zuordnen kann.
4. “xhr=t” = Der Parameter ist mir so bisher noch nicht untergekommen. In keiner Dokumentation konnte ich bisher darüber was finden.
5. “q=a” = Hier ganz klar meine Suchanfrage mit dem Buchstaben a.
6. “cp=1″ = Durch kleine Test konnte ich erkennen, das dieser Parameter die Anzahl der Zeichen im Suchschlitz übergibt.
7. “pf=p” = Auch das ist ein Parameter den ich so erst mal nicht wirklich identifizieren konnte wofür er steht.
8. “sclient=psy” = Sagt Google das Instant aktiv für den User ist.
9. “safe=off” = Ist klar. Der Safe Mode ist ausgeschaltet.
10. “site=webhp” = Die entsprechende Einstiegsseite
11. “source=hp” = Hier tracked Google woher die Suchanfrage gekommen ist. Bei mir über die Google Startseite. Also steht wahrscheinlich hp für Homepage.
12. “aq=f” = Mit diesem Parameter erkennt Google, dass die Suggest Box an ist, aber kein Ergebnis in der Suggestbox bisher angeklickt worden ist. Somit F = False?
13. “aqi=” = Dieser Parameter übergibt Google das Klickverhalten in der Suggestbox.
14. “aql=” = Hab es bisher nicht geschafft diesen Parameter zu identifizieren. So wie es aussieht kann er wohl die Anzahl der Updates der Suggestbox sowie der Anfragen mit übermitteln. Den Parameter aber zu mit Leben zu füllen ist mir bisher nicht gelungen.
15. “oq=a” = Der eingegebene Buchstabe.
16. “gs_rfai=” = Scheint wohl ein Parameter zu sein, der zum Blocken von entsprechenden Keywörtern genutzt wird.
17. “pbx=1″ = Ist wohl ein Parameter der eine bestimmte Funktion in Google Instant aktiviert. In direktem Zusammenhang mit dem Parameter psj. Was genau dieser Parameter bewirkt konnte ich leider nicht genau feststellen. Sobald aber der Parameter nicht mehr 1 ist, liefert Google keine Ergebnisse mehr zurück.
18. “fp=259c722f6f48960″ = Scheint ein entsprechender Tracking/Tracing (?) Parameter zu sein.
19. “tch=1″ = Auch dieser kleine Parameter ist mir ein kleines Rätsel…
20. “ech=1ψ=EOCITJzcAdKZ_Qad6L2ODg12840386722640″ = Das ist wohl ein Zeitparameter inklusive Uniquer Identifikationsnummer.  Mit diesem Parameter kann Google genau sehen um wie viel Uhr die  entsprechende Abfrage gestartet worden ist.

Das scheinen aber noch nicht alle Parameter zu sein, die Google nutzt. In einer ziemlich “verstecken“  Javascript Datei befinden sich fast alle möglichen Parameter die Google wohl über das Suchscript auswertet. Auch relativ leicht zu finden in den Zeilen 6518 bis 6547…

Google selber tracked/traced auch noch den Backbutton. So hab ich zum Beispiel den Buchstabenkombination ab eingetippt und dann den Löschen Taste gedrückt. Dabei ist ein neuer Request abgesendet worden der keinerlei Daten zurück liefert. Damit misst Google sogar die falschen Schreibweisen und wer wo wie sich vertippt hat und entsprechend auf die vorherige Ergebnis Seite zurück wechselt und wie lange er dafür gebraucht hat. Google peilt also wie lange der User gebraucht hat, bis er seinen Fehler gemerkt hat und entsprechend korrigiert hat.

http://www.google.de/gen_204?atyp=i&ct=backbutton&cad=&ei=9-mITIXMBcj94Aa_y6jSBA&zx=1284041239606

Google Tracked aber nicht nur die Löschen Tasten, sondern auch die kompletten Cursor Aktivitäten und wahrscheinlich noch vieles mehr. Das geschieht über die http://www.google.de/gen_204 sowie über die http://www.google.de/csi.

Die gen_204 sieht  etwas mager aus mit den Parametern.

http://www.google.de/gen_204?

atyp=i
&ct=1
&cad=1
&sqi=1
&ei=G_GITJ6DB8jm4Abnn5XSBA
&q=amazon
&zx=1284043055390

Interessant ist, das Google hier den Querystring (q=amazon) das erste mal selber komplett ausfüllt. Die gen_204 wird auch nur dann aufgerufen, wenn sich in der Suggestbox der oberste Vorschlag ändert. zx ist ebenfalls der Google Timestamp allerdings hier ohne Unique Identifikationsnummer, die wohl über den ei Parameter gesetzt wird.

Ein Beispiel Request der an das Google CSI Script gesendet wird, sieht wie folgt aus:

http://www.google.de/csi?

v=3
&s=web
&action=
&ei=efGITJD0MIa14QbJmJDSBA
&e=17259,18168,25901,26086,26446,26458,26518
&cp=false
&imp=0
&pf=1
&pfa=n.4,ttfc.110,ttlc.363,cbt.138
&pfm=n.4,ttfc.130,ttlc.519,cbt.166
&imn=1
&rt=prt.162,pprt.168,ol.168,jsrt.99471,iml.169

csi könnte ich mir gut als Synonym für Customer Search Interaction vorstellen. Alle Cursor, Maus (?) sowie Tastatureingaben werden von Google gespeichert. Daten zurück liefert Google über diesen Aufruf definitiv nicht. Somit geh ich sehr stark davon aus, das Google dieses Script speziell dazu nutzt um User Daten zu sammeln.

Das sind praktisch die 3 Dateien die Google zur Interaktion nutzt. Die erste Datei generiert praktisch die Suchergebnisse.  Die Rückgabe der entsprechenden Daten sind im JSON Format und sehen etwas gecryptet aus.

Mit diesen JSON Daten baut Google die komplette Seite auf. Adwords, Scuhergebnisse, Bilder (Rawformat im JSON) & Vertical Search  sind so verpackt, das Google Sie in ihrem HTML Konvertierscript  sehr schnell verarbeiten und darstellen kann.  Typisch Google halt “effizient und schnell”.

Und genau so funktioniert das Spielchen. Praktisch immer wieder und wieder werden diese 3 Scripte aufgerufen und übermitteln alle nötigen Informationen um schnell die Serps anzuzeigen, sowie das entsprechende Userverhalten zu tracken/tracen.

Mein Eindruck:

Google schafft durch Instant etwas was so noch kaum jemand aufgefallen ist. Google sammelt wesentlich mehr Informationen über Suchende als bisher. Jede Interaktion mit dem Instant Feld wird aufgezeichnet und Protokolliert. Ist zwar so nix neues, weil Google es bisher auch versucht hat soviel Daten zu sammeln wie es halt möglich ist und jeder von uns weiß, dass Google die größte Datenkrake auf der Welt ist. Zum Vergleich über die alte Suggest Box hat Google insgesamt 10 Parameter gehabt, davon haben vielleicht 5 bis 6 brauchbare Userdaten geliefert.

Dabei hat natürlich auch Caffeine seine Finger im Spiel. Durch die neue schnellere Infrastruktur lassen sich viel höhere Datenvolumen übermitteln und auswerten. Google Instant ist eine nett verpackte Mogelpackung um wesentlich mehr Daten zu sammeln und natürlich wird Google Instant bald als Standard Sucheinstellung per Roll-Out auf die Datacenter in so vielen Ländern wie möglich verteilt.

Ich sehe aber eine weitere Hürde. Google Suggest Manipulation ist eine der Königsdisziplinen im SEO Bereich. Manipulation durch Botabfragen der Google Suggest Vorschläge werden jetzt aber wesentlich Komplexer. Wenn Google sich nicht zu Blöd anstellt, kann Google durch die entstehenden Daten wesentlich genauer erkennen welche Anfragen durch echte Menschen erfolgt sind und welche Anfragen durch Bots generiert werden. Noch ein schöner Vorteil von Instant für Google. Somit auch ein weiterer Schritt in die Richtung saubere Serps und Trennung von Bots/Menschen. Gerade auch auf Hinsicht von CTR bei SEM könnten solche Daten sehr wertvoll sein.

Ein Vorteil dürfte sich aber für SEO Tools Entwickler ergeben. Durch die neue Struktur der Datenauslieferung, ist es wahrscheinlich einfacher und schneller an die Serps Ergebnisse zu kommen und entsprechend zu scrapen.

Alles in allem aber trotzdem wieder mal ein Google Spielzeug was noch mehr Daten sammelt als bisher. Wäre auch sehr verwunderlich wenn es anders wäre…

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  2. 09/10 2010

    Hammer Artikel!
    Ich frage mich immernoch, wer das alles auswerten soll was google da am sammeln ist.
    Was auch interessant ist: wie nicht-internetaffine menschen mit der Instant Search umgehen. Ob da die Informationsflut nicht etwas zu groß ist?
    Ich hab mri schonmal überlegt, meine mutter, die noch NIE online war, aber durchaus den PC offline nutzt mal vor die Goole-Kiste zu setzen ;-)

  3. 09/10 2010

    Hm, schade, hatte mir nach der Einleitung irgendwie mehr erwartet. Im Grunde wurde im Artikel wildes Parameter-Raten betrieben, nur um zum Schluss doch wieder auf einen allgemeinen Kommentar zu Google Instant – der ja eigentlich nicht gebracht werden sollte – zurückzufallen.

    Oder habe ich den Satz falsch verstanden? “Persönliche Meinungen zu Instant gibt es wie Sand am Meer, darüber noch zu schreiben finde ich langweilig.”

    Der Parameter “hr”, zu dem du bisher noch überhaupt nix finden konntest, heißt, wenn man mal richtig liest, “xhr” – und zu der Abkürzung findet man sogar direkt bei Google etwas.

  4. 09/10 2010

    Danke für den Beitrag. Ich habe mir auch mehr Infos erhofft, aber das ist wenigstens schon mal ein guter Anfang :-) Wir dürfen jedenfalls gespannt sein, wie sich das Suchverhalten der User ändern wird und welche Möglichkeiten bzw. Probleme sich durch Google Instant ergeben…

  5. 09/10 2010

    Punkt 17 sieht nach dem adult Filter in der Instant Search aus…

  6. 09/10 2010

    Hallo Dominik !

    Danke für den ausführlichen Artikel von dem ich als Codelaie so gut wie nichts verstanden habe. Wichtig sind mir deine Schlussfolgerungen und auch die Einschätzungen alle der anderen die über Instant geschrieben haben. Daraus entsteht immer die eigene Gesamtmeinung und die ist am Ende des Tages entscheidend. Also Danke nochmal

  7. 09/10 2010

    Schöner Beitrag. Google geht in Sachen Datensammlung ja schon nochn guten Schritt weiter. Während sich normale Webmaster hierzulande noch überlegen, ob sie sich trauen, Analytics einzusetzen, trackt Google Eingaben, Verweilzeiten und Mausbewegungen. Und das vermutlich personalisiert und einem Account zugeordnet. Haha.

  8. 09/10 2010

    Danke für den ausführlichen Artikel, hat dich bestimmt eine Menge Zeit gekostet.

  9. 09/10 2010

    Höchstinteressanter Beitrag, danke für die Darstellung der technischen Seite!

  10. 09/10 2010

    [...] Blick auf  Google Instant – Wie funktioniert’s und welche Daten werden erfasst? vom Bösen [...]

  11. 09/10 2010

    klasse artikel. das sind echt richtig gute analysen. bin immer wieder begeistert über deine einzigartigen tests und ergebnisse.

  12. 09/10 2010

    Danke für den Artikel, Javascript ist nicht so meine Welt, daher habe ich mir das garnicht erst angeguckt. Aber schon interessant wie Google da arbeitet, welche Parameter genutzt werden usw.

    Ob Instant nun ein Erfolg wird oder ein zweites Wave bleibt abzuwarten, könnte mir auch vorstellen das Laien Probleme haben/sich wundern, wieso ändert sich da andauernd was, wenn ich was eintippe…

    An sich (für den Endnutzer) finde ich das Sammeln von mehr Daten (Curser etc) nicht so schlimm, da Google anhand der Daten ja auch die Suche wieder verbessern will, wo klickt man zuerst, usw. Und wenn man nicht durch die SEO Brille guckt will man ja auch so schnell wie möglich Informationen finden.

    Bleibt abzuwarten wie sich SEO nun wandelt, was schwerer wird und was sich vllt. (gegen aller Prognosen) gar nicht ändert, ich bin gespannt!

  13. 09/10 2010

    [...] Details zu Google Instant? Der Böse Seo hat sich das ganze mal angeguckt und ein paar Details zu Google Instant aufgeschrieben. Posted in Business as usual | Tags: google, [...]

  14. 09/10 2010

    Interessanter Blick auf das geschehene. Als Programmierer sehe ich es ähnlich wie du. Gestern gab es so viele Google Instant Meinungs Posts, das ich mir nur 3-4 durch gelesen habe, weil sich sonst eh alles wiederholt hat… Da ist dieser Post eine gute Abwechslung.

    Bisher funktionieren die Ranking Checks noch alle, aber ich bin gespannt wie sich das entwickeln wird. Vielleicht muss man bald zeitgesteuerte Teilquerys abschicken um nicht als Bot aufzufallen.

  15. Kai
    09/10 2010

    Super Artikel Dominik!
    Meinst du ernsthaft es wird jetzt leichter zu scrapen?

    Seit 4 Wochen ist es doch viel schwieriger geworden und wenn Google jetzt noch besser echte User von automatisierten Abfragen unterscheiden kann, gehe ich davon aus, dass es nochmal schwieriger wird, denn diese automatisierten Abfragen sind nicht in deren Interesse – waren sie noch nie!

  16. Ron
    09/10 2010

    Hammer! 10.000 Zeilen Code auf den Punkt gebracht. Interessant für die weitere Entwicklung von SEO.

  17. Kai
    09/10 2010

    Wir aber spannend jetzt nen Clientseitigen JavaScript-Bot zu schreiben :D

    Dann braucht man ja schon fast VMs oder ein BotNetz um die Abfragen zu verteilen und zu skalieren…

  18. 09/10 2010

    Hallo,

    super Beitrag, muss man sagen…

    Grüße

    Gretus

  19. Interessent
    09/10 2010

    Interessant, immer wieder spannend in Googles “Köpfchen” zu schauen. Ich hätt noch ein paar Anmerkungen:

    aq=f > wenn du eine suggestion auswählst; zieht sich Google die Information, welche Position und trägt dafür Zahlen ein. Z.B. “0″ für die erste Suggestion oder “7″ für die Achte

    aqi= > sagt aus, wie viele suggestions google angezeigt hat. Z.B. “aqi=g10″, also 10 Vorschläge

    gs_rfai= > wenn du für diesen Parameter einen Eintrag tätigst, bekommst du Ergebnisse der letzten 2 Tage angezeigt (s. Veränderung bei Eingabe in der Zeitspalte)

  20. 09/10 2010

    Interessant für mich vor allem der Hinweis, dass durch die detaillierte Datensammelei die Manipulation durch automatisierte Abfragen deutlich erschwert werden wird. Das kommt aber natürlich erst zum Tragen, wenn der Rollout auch an User erfolgt, die nicht eingeloggt sind. Da nur die wenigsten Bots als eingeloggte User unterwegs sein dürften, werden die ja momentan über die oben beschriebenen Trackings gar nicht erfasst.

  21. Kai
    09/10 2010

    @Stefan: Das RollOut auf alle User ist doch nur noch eine Frage der Zeit!
    Auf google.com brauchst du nicht mehr eingeloggt sein, um Instant zu sehen.

  22. BöserSeo
    09/10 2010

    @Kai

    Hmmm IP Sperren wird Google auch weiterhin nutzen um Bots auszuschliessen. Aber das Abfragelimit sollte sich eigentlich erhöht haben, so das du mit der gleichen Anzahl von IPs mehr crawlen kannst als vorher. Ausserdem bekommst du die Daten jetzt sehr strukturiert zurück und musst keine wilden Regex Geschichten (Für Serps) mehr bauen…

    @Interessant
    Danke für die Ergänzung!

  23. 09/10 2010

    Netter Artikel, das ist wirklich mal ein anderer Blick auf die neue Suche. Bin gespannt, wann die großen Medien das mal aufgreifen. Denn bisher hab ich sonst noch nix drüber gelesen.

  24. 09/10 2010

    [...] Blick in die Hintergrundaktivitäten von Google Instant erhalten möchte, dem sei der Artikel vom BösenSeo ans Herz gelegt. Hier erfahrt ihr, was wohl wie und wann während eurer Google Instant-Suche von [...]

  25. 09/10 2010

    [...] User? Das werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Fakt ist, dass Google mit der neuen Suche noch mehr Daten über seine Nutzer sammeln kann als bisher. Da über die neue Suche aber schon reichlich [...]

  26. 09/10 2010

    Ein guter Gedanke mal in die Rückgaben der Skripte einen Blick zu werfen. Big brother is watching you :-)

  27. 09/10 2010

    “Ein guter Gedanke mal in die Rückgaben der Skripte einen Blick zu werfen”
    Insbesondere wenn man Google Suggest/Instant manipulieren möchte. Die Inputs des Users (Mausbewegungen, Suchwortkorrekturen, etc.) kann man ja mitschneiden aber auf die Rückgaben zu reagieren, insbesondere wenn man nicht alle Parameter kennt ist schwierig.

  28. 09/10 2010

    [...] Der Böse Seo hat sich einmal den Code und das Javascript genauer angeschaut und erklärt was Google mit dem neuen Feature wirklich vorhat. » Hier geht’s zum Blogbeitrag [...]

  29. 09/10 2010

    Meiner Meinung nach ist Google Instant Search eine Bevormundung der Nutzer von Suchmaschinen.
    Ich brauche als mündiger Verbraucher keine vorgekauten Ergebnisse.
    Die Suchergebnisse hat das Ausmaß der Zensur.

    Ich hoffe das Google sich mit Instant Search ein Eigentor schießt, und die Nutzer auf andere Suchmaschinen bzw. auf Meta – Sucher wie MetaGer oder METAcrawler abwandern.

  30. 09/10 2010

    …ich bin sehr gespannt, ob dass für Google das Mittel der Wahl werden wird, und sie es gar in den Rollout ohne Login geben. Grundsätzlich ist der Ansatz zur Verbesserung der Suche ja interessant, die Auswirkungen auf die bezahlten Anzeigen werden hier aber noch ein Wörtchen mitzureden haben, da diese ja auch entsprechend “mitspielen” müssen. Und wenn ich mir dann ansehe, was sie mit dem erweiterten Webprotokoll anbieten (Protokoll nicht nur auf Basis der Suche), dann wird mir Google langsam aber sicher ungeheuer ;o)
    “Webprotokoll verwendet Ihre Toolbar, um die von Ihnen über Ihr Google-Konto besuchten Webseiten zu senden und zu verknüpfen. “

  31. 09/10 2010

    Der erste wirklich lesenswerte Artikel rund um den Hype der letzten Tage. Danke Dominik! OMG, du hast im Kommentar das böse Wort RegEx verwendet – da krieg ich schon Kopfschmerzen, wenn ich es nur lese… ;-)

  32. 09/10 2010

    [...] tiefer in die Technik von der instant Suche schauen möchte, kann auch einen Blick in den Beitrag von http://www.boeserseo.de werfen, der sich u.A. die JavaScript-Dateien mal ein bisschen genauer angesehen [...]

  33. 09/10 2010

    [...] Über Google Instant wurde mittlerweile reichlich geschrieben, wie sinnvoll die neue Suche ist oder auch welche Bedeutung sie für die Suchmaschinenoptimierung hat – siehe auch unsere Diskussion. Aus SEO-Sicht wird dabei immer wieder geschrieben, man müsse erstmal abwarten und verstehen lernen, wie Google Instant eigentlich funktioniert. Einen Anfang macht dabei Dominik Wojcik, der sich den JavaScript-Code genauer angesehen hat. [...]

  34. 09/10 2010

    Sehr cooler Artikel der wieder ein wenig Licht ins Dunkle bringt. Bleibt zu testen, ob sich durch eine eventuelle Manipulation der Parameter ein echter SEO Nutzen ziehen lässt. Btw: du hast Dir 10K Zeilen Code angesehen? Erinnert mich an Dennis Nedry aus Jurassic Park.

  35. Ole
    09/10 2010

    Danke! Und wo ist jetzt der flattr Button?

  36. 09/10 2010

    Noch ein Blick auf Google Instant……

    Zitat:Ich hab mir die Google Instant Ajax Suche ein wenig genauer angesehen und versuch euch mal ein wenig zu erklären wie die Google Instant Suche aus der technischen Sichtweise funktioniert.Meiner Meinung nach schadet es nicht zu verstehen was Google…

  37. 09/11 2010

    [...] diese Form der Suche zum Standard wird, bleibt natürlich abzuwarten (wobei einigen meinen, dass es ganz schnell gehen könnte). Vorstellbar wäre es schon, auf der anderen Seite sind nicht alle User begeistert. Warten [...]

  38. Lukas
    09/11 2010

    Hey Dominik,

    wieso hast du die Cookie Variablen nicht ausgewertet?
    Würde mich über eine Update freuen!

    Gruß Lukas

  39. 09/11 2010

    [...] an neuen Informationen verschafft, was genau zeigt böserseo in seinem ultra hammer Post Ein Blick auf Google Instant…. window.fbAsyncInit = function() { FB.init({appId: "117890831582752", status: true, cookie: true, [...]

  40. 09/11 2010

    [...] Ein Blick auf Google Instant Tweet [...]

  41. BöserSeo
    09/13 2010

    @Lukas Cookies sind meist nicht ganz so ergiebig wie Parameter. Da Sie eher feste Userinformationen beinhalten. Aber vielleicht mach ich nochmal einen Reloaded Artikel wo ich mir das ganze noch genauer anschaue…

  42. 09/14 2010

    [...] . They are quite a good approach even for begginers like me! If for you German isn´t a problem, check this post of  Boeser SEO. That will give a more technical view of the new way Google conducts its [...]

  43. 09/15 2010

    [...] Ein Blick auf Google Instant-€¦ | Suchmaschinen Blog vom Bösen Seo [...]

  44. 09/22 2010

    [...] Google Instant Search liest  zusätzliche Parameter mit Javascript aus und speichert diese.  Die 20 Parameter bei Google Instant Search liefern deutlich mehr Informationen über Suchende als die 10 Parameter bei Google Suggest. Dadurch erhält Google weitere Informationen über die Suchabfragen und kann seinen Algorithmus weiter verbessern. Auch Google Suggest Manipulationen durch automatisierte Botanfragen werden vermutlich besser durch Google erkannt werden können. [...]

  45. 09/23 2010

    [...] Ein Blick auf Google Instant… [...]

  46. 09/24 2010

    Der Parameter xhr steht bei Google für XMLHttpRequest. http://de.wikipedia.org/wiki/XMLHttpRequest

  47. 09/25 2010

    [...] Eine interessante Vermutung bezieht sich auf den User Intent sprich das Verhalten des Benutzers der Suchmaschine. Durch das Update ist Google in der Lage das Suchverhalten und die Reaktionen auf die angebotenen Ergebnislisten noch genauer und umfassender zu erfassen und zu analysieren. Dies wiederum legt die Vermutung nahe, dass die Rankingfaktoren um dynamischere Faktoren auf Basis dieser Daten erweitert werden. Der böse SEO zeigt ein paar beeindruckende Beispiele der Datenerfassung seitens Google in seiner Analyse der Google Funktion in seinem Blogbeitrag „Ein Blick auf Google Instant“. [...]

  48. 09/27 2010

    [...] Dominik Wojcik in seinem Blogartikel `Ein Blick auf Google Instant´ erläutert, werden im Zuge der neuen Echtzeitanpassung der Google-Ergebnisse unentwegt [...]

  49. 09/27 2010

    nice one!

  50. 09/28 2010

    [...] ausprobieren und schließlich auf welche Fundstellen sie klicken und weiter verfolgen. Was Google aus diesen Informationen alles herauslesen kann ist sehr spannend. Das wird sehr deutlich bei der kürzlich erschienenen [...]

  51. 09/29 2010

    [...] in ihrem Artikel “Google erkennt Emotionen“  auf einen sehr interessanten Artikel vom Bösen SEO und auf eine Studie des Google Research Blogs Bezug genommen, in denen sich alles um den im [...]

  52. 10/3 2010

    [...] Bleibt festzuhalten, dass Google Instant auf jeden Fall eine eindrucksvolle Demonstration der technischen Leistungsfähigkeit von Google ist. Wer technisch Interessiert ist, dem Empfehle ich einen etwas längeren Blick auf den Post vom bösen SEO, der sich Google Instant etwas genauer angesehen hat. [...]

  53. 10/12 2010

    [...] – ob nun zu Recht oder aus Unwissen … ABER: wie auch der Böse SEO in seinem Artikel Ein Blick auf Google Instant schreibt: Google schafft durch Instant etwas was so noch kaum jemand aufgefallen ist. Google [...]

  54. 10/30 2010

    Google speicher wirklich alles, was man speichern kann. Würde mich mal interessieren wieviel Terrabyte die täglich verhauen.