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03/9 2010

Gaga Campixx und mein Vortrag

Um so näher die SEO-Campixx 2K10 rückt, umso mehr Gaga werden die Leute. Die Vorfreude ist riesig und auch ich freue mich auf die Campixx. Ich hoffe das ich meine Erkältung (mal wieder) bis dahin auskuriert habe und voll Fit in die Campixx einsteigen kann.

Letztes Jahr war ich zwar nur am Sonntag da und hab den grandiosen Samstag verpasst. Tja war leider nicht anders möglich. Dieses mal bin ich aber beide Tage anwesend und werde auch dieses Jahr einen kleinen Vortrag halten.

Das Thema lautet: Linkbuilding – Beyond the Line – Xrumer ist Kindergarten Software und wird am Samstag Nachmittag um 16.15 im TRG Raum stattfinden.

Dabei werde ich Angriffsziele, Angriffswege und die kreativen Adern der CrapHats aufzeigen und warum Google bei so was immernoch versagt inkl. aktueller Beispiele von CrapHats die sogar schon weit ins kriminelle hineingehen! Aber auch Wege des Schutzes werde ich aufzeigen, Plugins & Tools die helfen präventiv Vorzugsorgen.

Es wird eine Session in der wirklich extrem dunkle Seiten des SEO aufgezeigt werden. Deswegen würde ich alle bitten die meine Session verfolgen auf das Twittern und Bloggen dieser Session zu verzichten. Auch die Präsentation wird hier im nachhinein nicht veröffentlicht. Ich persönlich glaube nicht, dass irgendeiner aus der Session diese CrapHat Sachen nachmachen wird, da diese ein sehr sehr hohes Technisches Know How voraussetzen und ebenso auch ins Kriminelle abdriften.

Wer aber einen Einblick in diese doch eher unbekannte CrapHat-Szene bekommen möchte, ist glaube ich doch ziemlich gut in meiner Session aufgehoben.

Wie sagte SunZi so passend:

Wenn du den Feind und dich selbst kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. (…) Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.

In sofern, wir sehen uns auf der SEO Campixx 2k10…

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02/3 2010

Conversion Optimierung mittels Usererkennung

Inspiriert durch SEOFM und deren Gast Jason Duke

Die perfekte Seite für den User aufzubauen, heißt den User so gut es geht zu erkennen. Wer wirklich clever ist, der nutzt eine Mischung aus Clienseitigen Hacks und Serverseitigen Hacks und kombiniert beide Hacks zu einer großen User Informations Datenbank. Das schwierige ist ehr die Kommunikation zwischen Clientseitigen Hacks und Serverseitigen Hacks, aber durch ein paar kleine Kniffe, kann man solche Daten selbst ohne Ajax und Reload von Seiten auswerten und nutzen. Wahrscheinlich wird Jason Duke genau das tun, da er gerade exakt solch einen Programmier sucht.

Auch gestern ist wieder durch die Presse gegangen, dass man mittels einem relativ alten Clienseitigen Hack die Browserhistorie auslesen kann. Deren Prinzip war es sich auf Social Media Seiten zu stürzen und die Einmaligkeit von Gruppenzugehörigen auszuwerten und so den User zu identifizeren. Das funktioniert erstaunlich gut, selbst mein kleines billiges Script kann solche Daten auslesen und in einer Datenbank zwischenspeichern. Kombiniert man das noch zusätzlich mit der IP Adresse des Nutzer und nutzt GEO IP targeting, so hat man den User schon praktisch an den Eiern.

Was man damit alles anstellen könnte, mal ein paar Gedankenspiele…

Beispiel aus der Praxis an einer Hotelvergleichsseite bei einer Unterseite eines Stuttgarter Hotels.

Wenn ich die Hotelvergleichsseite wäre, würde ich prüfen welche Seiten der User bisher besucht hat. War der User auf einer Fluggesellschaft Webseite wie Air Berlin, Lufthansa etc… oder einem Flug Preisvergleich, oder ist der User Stammuser der Deutschen Bahn?

Klasse jetzt weiss ich wie der User am liebsten reist! Warum biete ich ihm dann nicht schon das beste Angebot auf der Seite an? Er hat die Lufthansa Seite besucht, vielleicht auch sein Miles & More Konto geprüft. Na klasse besser targeten kann ich den User ja garnicht! Wenn ich jetzt noch seine IP einer Stadt zuordnen kann und so sehe das er aus Hamburg kommt, bekommt er direkt auf der Seite angezeigt:

Lufthansa bietet aktuell Flüge von Hamburg nach Stuttgart für nur 39 Euro an! Inkl. Miles & More Punkten

Sollte er halt doch lieber mit der Bahn fahren, da in seiner Browserhistory die bahn.de Seite besucht worden ist, kann ich diese Anzeige halt anpassen und so ihm diese Anzeige präsentieren:

Deutsche Bahn mit Wochenend Ticket von Hamburg nach Stuttgart für nur 19 Euro. So kommen Sie günstig und entspannt ins Hotel!

Ich muss den User auf meine Bedürfnisse erkennen und anpassen und ihm so die optimale Werbung bzw. mein Angebot schmackhaft zu machen. Bei der Hotelvergleichsseite kann ich mir durchaus vorstellen, das  so was die Conversion stark erhöhen würde.

Oder anderes Beispiel:

Ich hab eine Kredit Vergleichsseite. Naja gut eine unter vielen. Warum frag ich den User nicht ab, auf welchen anderen Vergleichsportalen er schon war? Wenn ich sehe das er schon auf  3 anderen Kreditvergleichsseiten war: Dann schreib ich ihn persönlich auf meiner Seite:

Konnte ihnen Seite 1, Seite 2 und Seite 3 nicht bei einem passenden Kredit helfen? Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen den perfekten Kredit für Sie zu finden.

Ich denke die dummen User würden sich freuen und sagen: “Juhu endlich eine Seite die mich versteht” Die schlauen fragen sich ehr: “Fuck, woher weiss die Seite das?” Jetzt könnte man noch schauen bei welcher Bank er sich einloggt und seinen Kontostand prüft. Den Rest denkt euch selber…

Das sind jetzt mit Sicherheit sehr extreme Beispiele und mit Sicherheit kann man solche Methoden noch verfeinern und ggf. subtiler ausliefern. Mir fallen 1000 gute Beispiele ein die man so nutzen kann, gerade als Affiliate kann man den User noch bessere Werbemittel ausliefern und so seine Conversion garantiert stark steigern.

Selbst wiederkehrende User könnten mit einer Reihe von kombinierten Daten zu einem Eindeutigen User erkannt werden. Selbst mit einer anderen IP und ohne Cookie Erkennung. Es lassen sich zu viele eindeutige Daten eines User sammeln (Browserkennung, Browserkonfiguration, Betriebssystem, DSL Provider, Standort, etc…) . Ach und wenn man es sich ganz einfach machen will, dann fragt man halt einfach mal die Alexa Top 1000 deutschen Webseiten ab. Ich denke dann kann man sich schon ein sehr sehr gutes Bild vom User machen.

Ein Nachteil hat diese Methode, leider steht man dabei schon mit einem Bein im Knast. Die Datenschützer kriegen bestimmt Pickel auf der Stirn, wenn Sie das Lesen…

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01/26 2010

Keimpku und Antworten auf die Fragen…

Marco fragt: Was mache ich mit Domains, welche mein Mitbewerb anlinkt und ich zwischenzeitlich neu gereggt habe?

Den Schein waren und dir von dort Links aus der 2ten Ebene auf dein Projekt ziehen.

Weiterhin fragt Marco: Wie verhalte ich mich bei besagten Domains, wenn Sie NICHT themenrelevant sind, aber von Authoritäten kommen?

Den Schein waren. Thema beibehalten und dir dort aus der 2ten Ebene Links ziehen. Reduktion der internen Links auf der Startseite. So das der Juice gut auf die 2te Ebene kommt. Dort kannst du dann thematische “Seiten Cross Relevanz” herstellen. 

Dennis fragt: Benutzt du Tools zum effektiven Linkaufbau, wenn ja, welche?

Tools und Effektiv in einem Satz ist schon so ne Sache. Gerade Software von der Stange ist meistens ehr Schrott. Aber im Augenblick spiel ich ein wenig mit einer Software rum, von der ich sehr angetan bin. Aber grundsätzlich kann solche Software nur dafür dienen, um die Basis (Low Level Links) einer natürlichen Linkpyramide aufzubauen. Für Nischen kann sowas aber durchaus reichen.  Aber um die Frage zu beantworten, Nein ich nutze keine Tools von der Stange. Ich hab ein paar kleine helferchen Tools programiert, die mir einige Dinge erleichtern, aber das meiste ist gute alte Handarbeit.

dzvo fragt:  Autotextgenerierung würde mich interessieren. Sprich gibt es Tools oder Ansätze damit auch sinnvolle Texte entstehen?

Sinnvoll für den User oder die Maschine? ;) Sind immer zwei Sachen. Für den User ist es durchaus möglich, aber du brauchst eine sehr gute Synonmdatenbank. Die Texte werden aber meistens Schrott. Die alternativ ist RSS ReScrambling (Satzzeichen Filterung) mit Synonymisierung ohne Stopwords Filterung.  Problem ist da das du zwar halbwegs vernünftige neue Sätze bekommst, aber die in keinem richtigen Context zueinander stehen. Für eine Maschine ist sowas nur extrem schwer zu erkennen, ein Quality Rater sieht aber sowas sofort. Die beste Autotextgenerierung sind Content Sklaven, bei dem krassen Preisen die man mittlerweile zahlt, lohnt sich ja schon fast garnicht sich sowas zu programmieren. Die Alternaative ist Content Spinning. Zieh dir von verschiedensten Quellen Daten und mixe sie zu deinem Thema wieder zusammen. Sowas kann sogar einen mehrwert bieten und DC Probleme bekommst du ebenfalls nicht.

Filip fragt: Linkbuilding allgemein: Wie machst du es für deine Projekte? Linktausch, Spam (Blogkommentare, Gästebücher, Foren), Linkbaits oder andere Taktiken?

Kommt immer auf das Projekt drauf an.Da die meisten Projekte aber auf Expireds von mir liegen, entfällt ja praktisch das Basislinkbuilding, und du kannst  dich den etwas besseren Links konzentrieren. Und da kaufe, tausche und zieh ich mir die Links aus meinem Netzwerk.

Flo fragt: Was sagst Du zum Thema Webkataloge / Artikelverzeichnisse, bringen diese Links noch etwas. Sollte man gänzlich darauf verzichten?

Schrott, aber… In einer gut gemixten Backlinkstruktur können Sie mit dazu gehören. Also ruhig mitnehmen, solange man sein Linkbuilding nicht ausschliesslich auf diese Art von Links beschränkt. Erhöht die Class C, IP sowie Domain Pop.

Mark: Mich würde ein Vergleich von themenrelevanten contra themenfremden Links interessieren.

Totaler Bullshit… Aber es gehört ja zum guten SEO Ton mittlerweile, dass Google themenrelevante Links höher bewertet als themenfremde Links. ATM & IMHO “Totaler Bullshit”, ich hab noch keine einzige Studie oder Versuchsreihe gesehen, die das bestätigen soll. Vielleicht in ein paar Jahren sieht die Welt anders aus. Durchaus sehr wahrscheinlich das Google da in naher Zukunft den Algo besser anpassen wird.  Aber dieser ganze Hype um Themenrelevanz ist im Augenblick sowas von overhyped… Aber pssst sowas darf man ja nicht mehr sagen…

Ja, themenrelevante Links sind besser als themenfremde Links!

Andi fragt: Zieht Deiner Meinung nach die Keywordabfrage mit Akzent ” ´ ” noch, um Filter in den Serps auszuschalten?

Diese Theorie ist ja schon seit Jahren sehr umstritten. Ich bin der Meinung, dass man damit durchaus Filter umgehen kann. Meiner Erfahrung nach passen sich die Ergebnisse einer Abfrage mit Akzent und ohne Akzent über die Zeit an. Hab ich schon öfters miterlebt.

Denis fragt: Was mach ich mit einer Domain die seit 2006 stillgelegt ist, NICHT themenverwandt ist, ABER follow Links von großen Handyseiten hat Insgesamt ca. 80 Domain-Backlinks. Einfach auf meine themenfremde Seite mit 301 weiterleiten?

Nö, mach ein Restoring der Seite. Lass Sie indizieren. Lass Sie ruhig ein wenig laufen, dann holst du dir aus der 2ten Ebene themenrelevante Links. Zusätzlich kannst du die Seite als Linktauschdomain nutzen.

NED fragt: Gibt es eine BH Technik die langfristig für gute Resultate sorgt? Wenn ja, welche und wieviel kostet die SW (wenn es welche gibt) die mithilft?

Ja, die Software nennt sich Keimpku (Kreative eigene Idee mit Programmierung kombinieren und umsetzen). Ne aber mal ernsthaft, solange man verschiedene Tools miteinander kombiniert und etwas kreativtät mit reinbringt, kann man echt nette Sachen machen. Ich hab da auch schon mehrere Jungs gesehen, die mit BlackHat durchaus richtig ein paar Euros verdienen. Diese Jungs nutzen aber fast ausschliesslich eigene Software, in einem kleineren Rahmen geht das aber durchaus auch mit den gängigen Tools.

Matze fragt: Wie schaut es aus, wenn man sich für ein neues Projektvorhaben bei SEDO eine gute Keywoddomain kauft, die geparkt ist. Wie dann am besten vorgehen?

Wie mit jeder anderen Domain auch! Einzig wenn die Domain mal verbrannt war und du Sie nach dem Setzen von Links nicht in den Index kriegst, würde ich dann einen zusätzlichen Reconsideration Request stellen, dann sollte die Domain auch wieder nutzbar sein.

Mike fragt: Wie genau kann ich meine Chancen “ohne teures tool” erhöhen wenn ich eine in kürze frei werdende Domain unbedingt haben möchte und ich wahrscheinlich nicht der einzige bin. Reicht es sich bei names. anzumelden od besser mehrer ?

Kommt immer auf die TLD an. Bei .de kannst du das vergessen, die Domains gehen innerhalb von Sekunden wieder weg. Bei CNOIB ist das sogar im Milisekundenbereich! Also Ja, wenn es CNOIB ist, dann hast du keine andere Wahl, als über Snapnames, Pool oder Namejet zu gehen. Meistens landet Sie dann bei einem der Snapdienste.

Andreas fragt: Wie komme ich an Backlinks von Trustrank gebenden nahen Seiten? Auch die zweite Reihe ist schwer zu “knacken”

Wenn du die “angeblichen” ca. 200 per Hand ausgewählten Domains meinst, den Google besonders vertraut, dann ist es schwer da was pauschal zu sagen. Aber möglich ist es immer, schau da mal(http://www.thegooglecache.com/uncategorized/getting-links-from-the-top-50-domains/), da hat einer doch tatsächlich die Top 50 Ami Webseiten untersucht und versucht von jeder Domain sich ein Linkchen zu sichern, teilweise erfolgreich, teilweise etwas veraltet. Aber die Grundsatzgedanken sind richtig.

Es sind noch ein paar nachträgliche Fragen eingetrudelt. Die werde ich dann in kürze hier auch noch mal beantworten.

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11/18 2009

Presell Pages

Nein diesmal gibts nicht wirklich einen informativen Beitrag zum Thema Presellpages von mir, sondern ein wenig was in eigener Sache.

In den vergangenen 2 Jahren hab ich praktisch jede Woche immer wieder mehrere Anfragen bekommen, ob ich nicht Expired Domains verkaufe oder ob ich nicht Links auf den Expired Domains verkaufen möchte. Bisher hab ich mich standhaft geweigert zu verkaufen. Ich werde mich auch weiterhin weigern Expired Domains zu verkaufen. Klar es gab immer wieder mal Ausnahmen. Aber solche Ausnahmen bestätigen nun mal die Regel, und die sieht vor das ich keine Expired Domains verkaufe. Weiterlesen

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11/5 2009

10 Tipps zum Thema Expired Domains

Da ich immer mehr das Gefühl habe, dass die Leute mehr Twittern als Bloggen möchte ich heute ein wenig Futter für euren Feedreader geben.

Ich werde häufig gefragt, wie man denn nun am besten Expired Domains grabbt. Viele verstehen das Prinzip dahinter nicht richtig und denken das Sie eine revolutionäre Technik dazu entwickelt hätten, bis ich ihnen ihre Träume platzen lasse wie Seifenblasen.

Dennoch gibt es auch im Expired Domain Bereich Gebiete die kaum beackert werden, auch ich habe mich in neue Regionen und Gebiete eingearbeitet und schon wieder wirklich klasse Domains gegrabbt (z.B. 10 jahre alte Domain mit 300er Class C IP Pop und davon zig High PR Edu Backlinks!). Kreativität mit technischen Know How ist in der heutigen Zeit schon praktisch das A und O vom erfolgreichen Grabbing… Weiterlesen

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06/30 2009

Warum Twitterspam nicht lohnt…

Schönes Beispiel warum Twitterspam sich nicht lohnt.

Wulffy (Master of Desaster der Social Web Optimierung) hat ein Twitterprofil mit in etwa sagenhaften 17800 Follower. Krass… Aber nur auf dem ersten Blick. Schaut man sich die Tweets von Wulffy an und wieviele darauf geklickt haben, kommt man aus dem Lachern nicht mehr herraus.

Nur zum Vergleich. Ich besitze knapp 1500 Follower und erreiche mit meinen sinnvollsten Tweets knapp 300 Klicks. Was knapp 20% CTR ist. Ok die sinnvollen Tweets werden auch schön immer wieder geretweetet und somit wird auch die Reichweite natürlich erhöht.

Nun schaut mal was Wulffy mit seinen 17800 Followern an sagenhaften Klicks generiert hat…

Wulffy Post 1 -> Anzahl Klicks = 34! -> CTR = 0,19%
Wulffy Post 2 -> Anzahl Klicks = 25! -> CTR = 0,14%

Solche Spammer führen den Sinn von Twitter ad absurdum und ich hoffe, dass Twitter langsam diese Art von Spam in den Griff kriegt und solche Accounts banned…

Und ihr denkt immer ich bin der BlackHat’er unter den SEOs…

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06/11 2009

Warum Backlink Checker eigentlich völlig wertlos sind!

Jeder der Links kauft, oder Links tauscht der kennt das Problem. Man braucht ein Kontrollorgan um die entsprechenden Links zu prüfen. Links verschwinden, Links werden auf NoFollow gesetzt oder es gibt einen Relaunch, etc…

Es gibt nun mehrere Möglichkeiten Links zu kontrollieren. Die einfachste ist eine entsprechende Software zu kaufen oder einen freien Dienst dafür zu nutzen. Ich hab mir die meisten Angesehen. Alle verfahren nach dem gleichen Prinzip. Man trägt die Seite ein auf der der Backlink vorhanden sein soll. Das Programm lädt die entsprechende Seite runter und schaut dann nach ob der Link ordentlich gesetzt ist.

Von der Theorie her ist das ja auch in Ordnung, was aber wenn euch der andere Webmaster veräppeln möchte. Was für Methoden könnte er benutzen und wie könnte man sich davor schützen?

Um es mal vorwegzunehmen, ich kenne keine freie Software die alle fiesen Methoden abfängt und überprüft.

1. X-Robots Tag

Der X-Robots Tag wird von den großen 3 Suchmaschinen unterstüzt. Angenommen ihr würdet einen Artikeltausch machen. Der “Böse” Webmaster würde euren Artikel bei sich einpflegen, aber im Header den X-Robots Tag NoFollow setzen.

Der Backlinkchecker würde die Seite runterladen, die Links prüfen und ein OK zurückgeben. Den Header würden die wenigsten Backlinkchecker prüfen!

Fazit: Beachtet immer den HTTP Header. Und http://www.backlink-check.de/ prüft nur den HTTP Status und nicht ob der X-Robots Tag auf Nofollow gesetzt ist. Somit ist auch dieser Backlinkchecker durchgefallen.

2. Robots.txt

Das machen zum Glück die meisten Backlink Checker. Sie prüfen ob eventuell die Seite über die Robots.txt gesperrt ist. Wäre die Seite wirklich gesperrt würde Sie nie im Google Index landen und somit auch keinen Linkjuice verteilen.

Fazit: Sollte immer geprüft werden und die meisten Backlinkchecker prüfen die Robots.txt auch.

3. LinkCloaking

Sehr perfide, aber auch leider sehr effektiv. Die gängigen Backlinkchecker besuchen die Seite und kommen mit einem eigenen Useragent. Beim Beispiel http://www.backlink-check.de/ kommt der Useragent :”BACKLINK-CHECK.DE(+HTTP://WWW.BACKLINK-CHECK.DE/BOT.HTML)”. Supi in PHP ist das ein 3zeiler und ich markiere jeden Link grundsätzlich per Nofollow, aber wenn der entsprechende Bot kommt kriegt er halt den Link ohne Nofollow. Würde vom Prinzip her funktionieren. Aber jeder User würde ebenfalls die Nofollow Links sehen. Und mit entsprechenden Firefox oder IE Tools würde man relativ schnell erkennen, das es sich um ein Nofollow Link handeln würde.

Also macht man es anderes rum. Man lässt die Links alle normal, nur für Google, Yahoo und MSN setzt man den Tag “Nofollow”. Vom Prinzip könnte man sogar die Links für die entsprechenden Suchmaschinen ausblenden. Was aber zu viel des Guten sein könnte und eventuell ein Ausschluss aus dem Index nach sich zieht! Deswegen wird entweder nur der X-Robots Tag gesetzt oder ein Nofollow Attribut. Vom Prinzip her könnte man sogar 100 Reziproke Links tauschen, aber für Google & Co diese Links ausblenden, so dass die Seite aussieht als hätte Sie nur One Way Links.

Fazit: Was tun gegen Linkcloaking? Man kann über Plugins oder dirket auch im Browser seinen Useragent ändern. Ich mach das auch sehr gerne, das ich persönlich immer als Googlebot unterwegs bin, ist halt aber ein wenig nervig wenn ich doch mal ein Google Service wie Mail nutzen will, dann kommt man als GoogleBot nicht rein :)

Das hilft aber nicht, wenn der Böse Webmaster IP Cloaking macht. Listen mit IP´s von Suchmaschinen Bots gibt es zu hauf im Netz. Der Böse Webmaster macht dann folgendes, bevor eine Seite ausgeliefert wird, wird die IP Adresse des Requests überprüft. Sollte die Ip Adresse in seiner Datenbank vorhanden sein, so wird dann die manipulierte Seite ausgeliefert. Somit hat man keine Chance herauszufinden ob der Böse Webmaster wirklich IP Linkcloaking nutzt.

Also was tun um 100% sicher zu sein, das der Backlink auch wirklich was bringt?

Die absolut sicherste Methode ist die Prüfung des Backlinks im Google Cache. Nur was Google wirklich indiziert hat, zählt! Der Backlink Checker sollte also als erstes prüfen, ob die Seite überhaupt noch im Google Index vorhanden ist und sollte die Seite da sein, muss der Google Cache überprüft werden.

Dazu sollte man sagen, dass man den Google Cache auch ausschalten kann. Allgemein finde ich solche Seiten dann relativ Suspekt. Es gibt zwar durchaus einige legitime Gründe um den Google Cache auszuschalten, dass sollte dann aber im Einzelfall angesehen werden.

Zusätzlich sollte geprüft werden ob vielleicht ein entsprechender X-Robots Tag gesetzt worden ist. Die Robots.txt sollte ebenfalls geprüft werden.

Grundsätzlich muss man dazu sagen, dass diese Methoden wirklich sehr sehr selten angewendet werden. Dennoch wer vielleicht Linkkauf mit hohen Budget tätigt oder harte Arbeit in Linktausch investiert hat und wertvolle Links dem Tauschpartner angeboten hat, der sollte schon drauf achten das seine Arbeit auch Früchte trägt und nicht von Bösen SEO´s (Verdammt! Dieser Nick wird mir echt zum Verhängnis) ausgenutzt wird.

Nachtrag  zu Bösen Methoden —————————

- Links in HTML Kommentaren
- Links im Javascript Code
- Links in einem nicht wertbaren HTML Bereich

Auch das sollte abgefangen werde und überprüft werden. Regex ist dein Freund…

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05/1 2009

Who the Fuck is boeserseo?

Das ist jetzt ein privater Post, wo ich doch ein wenig zu meiner Person was erzählen möchte. Und nein es ist kein offizielles “Comming Out” um es vorwegzunehmen!

Viele die mich kennen oder diesen Blog lesen denken, dass ich ein absoluter BlackHat SEO bin. Jetzt muss ich euch leider enttäuschen. Ich bin kein BlackHat SEO. Ich kann mich auch ehrlich gesagt nicht dran erinnern, welches mein letztes BlackHat Projekt war. Ich denke es liegt mindestens 3 bis 4 Jahre zurück. Ich habe früher, wie fast alle aus der Szene, auch BlackHat Methoden angewendet und rumgespammt. Diese Geschichten waren aber immer nur von kurzer Dauer, viel mehr hatte mich die Technik dahinter interessiert.

Was ist Cloaking?
Wie generiert man Content automatisiert?
Wie bekommt man Links?
Wie kann man Google austricksen?

Alle diese Fragen und die entsprechenden Antworten haben mich zu einem kompletteren SEO gemacht. Wobei ich nicht sagen möchte, dass ich ein perfekter SEO bin. Auch ich lerne jeden Tag ein wenig mehr über SEO und gerade Kritik an meinen Posts oder Aussagen finde ich klasse und nehme sowas immer gerne auf.

Gerade durch die “BlackHat” Erfahrungen, wann man eine Grenze überschritten hat, lernt man wie weit man überhaupt gehen kann. Mittlerweile sind doch, wenn wir ehrlich sind, fast alle SEO´s im grauen Bereich unterwegs. Ich zähle mich ebenfalls in den grauen Bereich. Wer baut nicht Linknetzwerke auf, spielt mit Expired Domains rum und betreibt Linktausch oder Linkkauf? Jeder der Erfolgreich sein will, der wird über solche “Grauen Methoden” nicht rumkommen.

Dennoch übt die BlackHat Szene immer noch einen Reiz auf mich aus. Die Jungs sind nicht doof, und die Kreativität dahinter ist schon imposant. Ich interessiere mich sehr für solche Sachen und ich werde immer wieder blicke in diese Richtung werfen, um zu schauen auf welche Ideen die Jungs diesmal gekommen sind. Deswegen wird es auch weiterhin immer wieder BlackHat Themen in diesem Blog geben, auch wenn Ich Sie persönlich nicht anwende. Klar das viele das wohl nicht so toll finden, weil ich vielleicht andere Jungs auf diese Ideen bringe, aber damit muss ich wohl Leben und vielleicht lernt Google ja auch noch was.

Mein Nick “Böser SEO” kommt daher, daß ich gerne solche Methoden aufzeige und viele auf mich “Böse” sind. Gerade deswegen auch die anonymen Whois Daten (Nein ich bin nicht Oezkan und ich wohne wirklich nicht in Istanbul). Aber da es praktisch immer weniger “Böse Jungs” gibt, wo es sich lohnt Sie an den Pranger zu stellen, lohnt es sich auch nicht wirklich meine Anonymität mehr zu pflegen. Ich glaub, dass letzte mal das ich jemanden auf den Schlips getreten bin, ist auch schon ein wenig her (Nov. 2008). 

Ausserdem komm ich eigentlich aus einer ganz anderen “Szene”. Zu der Zeit hab ich Server gehackt und viel illegalen Scheiss gemacht. Dort war ich praktisch auch schon immer der Böse (Wobei das dort immer sehr Positiv war) und so hab ich es halt mit in den SEO Bereich übernommen. Außerdem fand ich Darth Vader früher auch immer Cooler als Luke Skywalker. Und Darth kennt doch jeder? Luke wohl nur die Fans von Star Wars.

Frei nach dem Motto: “Gute SEO´s kommen in die Top Ten, böse überall hin”

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04/21 2009

BlackHat Techniken: 11 Wege der bösen Linkgenerierung

So nun der zweite Teil meiner Reihe der Black Hat Techniken. Diesmal nehme ich mir die Linkgenerierung zur Brust und zeige auf, was es für Möglichkeiten und Wege gibt, sich Links auf Black Hat Art zu holen. Mit Sicherheit gibt es noch viel viel mehr Methoden, aber ich werde mich halt auf die gängigsten konzentrieren und darüber ein wenig was schreiben. Ich fange mit den einfachen Sachen an und werde mich dann nach und nach mit den etwas härteren Methoden auseinander setzen.

1. Blogkommentare & Trackbacks
Eigentlich die klassische Methode. Es werden DoFollow Blogs gesucht und dann reihenweise mit klasse Kommentaren wie “Klasse Blog weiter so” zugespammt. Am liebsten dann auch mit dem entsprechenden Key im Namen. Tracksbacks werden ebenfalls sehr gerne gefaked und reihenweise Blogs angepingt, in der Hoffung das der Trackback durchkommt und so einen Backlink generiert.

Ausblick: Mittlerweile gibt es mit Akismet und Spam Karma doch sehr wirkungsvolle Methoden, um sich vor so einem Schund zu schützen.

2. Social Bookmarking Spamming
Mittlerweile gibt es Tools die sich Bookmarking Demon nennen und seit Jahren erfolgreich weiterentwickeln. Ich kenne das Tool sehr gut, und es eignet sich wirklich sehr gut um immer wieder neue Social Bookmarking Dienste zu finden und dort seine Spammy Links abzuwerfen. Man kann aber mit knapp 90 prozentiger  Sicherheit rechnen, dass diese mit dem NoFollow Attribute verlinken. Auch die Linknachbarschaft ist wirklich übelst. Dennoch ist das ein sehr beliebter Weg sich Links auf seine Spammy Projekte zu besorgen.

Ausblick: Gerade die beliebte Social Bookmarking Software “Scuttle” ist oft ein Ziel von solchen Tools und diese Verzeichnisse werden oft überflutet mit Bookmarks. Aber einige wenige Bookmarkingdienste werden weiterhin überleben. Gerade Mister Wong zeigt ja durch seine massive Präsenz im Index, dass sich auch Bookmarking Dienste einen gewissen Trust erarbeiten können, wenn Sie genügend Backlinks gesammelt haben. Für mich sind das eigentlich Serps in Serps, aber man kann sich streiten ob solche Dienste was im Index verloren haben oder nicht.

3. Forum Spamming
Ähnlich wie bei den Blogs gibt es auch Software für Foren. Xrumor ist wohl die bekannteste. Diese verdammt intelligente Software hat sogar einen verdammt guten Captcha Breaker integriert und schafft es sich in fast jeder Forum Software automatisiert zu registrieren und Postings abzusetzen. Das Tool stammt aus einer russischen Softwareschmiede und kostet in der aktuellen Version knapp 520 Dollar.

Es wird also versucht Postings mit Links in veralteten und nicht mehr gewarteten Foren zu posten. Aber nicht nur die Postings sind beliebte Ziele, auch die Profile sind praktisch Linkschleudern. In einigen Forensoftwaren sind die Profile vom Googlebot aus zu erreichen und der entsprechende Homepage Profil Link oder die Signatur hat Follow Links.

Ausblick: Im Augenblick ist es immer noch ein Katz und Maus Spiel mit den Foren. Sobald ein Forum von einem Spammer gefunden wird, wird dieses Forum massiv ausgelutscht und mit Links bombardiert. Diese Links ziehen auch kurzfristig bei Google, aber durch das massive Linkspamming und Linkstuffing sind diese Boards dann doch relativ schnell aus dem Index raus, oder werden durch den Webmaster erkannt und gesäubert.

4. Splogs (Spam Blogs)
Auch hier gibt es Software die es schafft bei extremst vielen freien Bloghostern Accounts zu eröffnen und dort gescrappten und mit Links vollgeballerten Content abzuwerfen. Beliebt sind gerade Bloghoster die die Wordpress MU Version nutzen. Wordpress lässt sich hervorragend über Schnittstellen administrieren und dem Aufbau eines “Splogs Netzwerkes” steht nix im Wege.

Ausblick: Meistens werden diese Spamblogs auf eigenen Subdomains gehostet, der Trust solcher Subdomains ist nicht Null, aber doch sehr gering. Zum Glück prüfen aber die Bloganbieter ihre Blognutzer und solche Spam Blogs bleiben meist nicht lange im Netz. Gerade ungepflegte Anbieter werden aber gerne mit Splogs zugebombt. Wenn es Google zu bunt wird, fliegt aber solch ein Anbieter relativ schnell aus dem Index.

5. Linkkauf in dritter Welt Länder
Nicht erst seit der Russenlinks-Äffäre gibt es Links aus dem Ausland. Eine relativ lange Zeit lang sind hohe PR-Links aus dem AmiLand ziemlich beliebt gewesen und diese haben PR und Trust vererbt. Doch mittlerweile hat sich der Linkkauf in die dritte Welt verschoben. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Die Links sind spottbillig, haben ihren Trust und können, wenn man es geschickt macht auch wirklich hervorragend gestealth werden. (Die Methoden des Linkstealthing werde ich aber nochmal in einem speziellem Post besprechen.)

Ausblick: Google hat zwar in der Russenlinks-Äffäre eingegriffen, aber aktuell ziehen Links aus dem Ausland, die Trust haben, noch ganz gut. Solange diese Links nicht überhand nehmen und Google nicht gemeldet werden, funktioniert diese Methode leider immer noch ziemlich gut. Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis Google solche Links und deren Linkjuice dämpfen wird.

6. Automatischer Linktausch
Die automatischen Linktausch Systeme werden immer intelligenter und versuchen so gut es geht unter dem Radar zu schwimmen. Früher waren LinkVault und Receive Links sehr beliebte Anbieter für automatischen Linktausch bzw. Linkkauf. Aber Google hat Footprints erkannt und die Linktauscher reihenweise abgestraft.

Ausblick: Die Systeme werden immer cleverer und die Footprints werden schwerer für Google zu erkennen. Dennoch sollte mal ein Footprint auffindbar sein, so kann man damit rechnen das Google sehr schnell regieren und ohne Gnade abwerten wird – das zeigte die Vergangenheit. Selbst die ausgeklügelsten automatischen Linktausch Programme hinterlassen immer Footprints, die durch Algorithmen entdeckt werden könnten (Stichwort IP und Domainpopularität). Wer sich auf solch ein Spiel einlässt, muss aber damit rechnen, dass früher oder später das Netzwerk auffliegt und man dafür abgestraft wird.

7. Referrer Log Linkgenerierung
Nicht so bekannt, aber doch gerne genutzt um Pornoseiten entsprechend mit Links zu versorgen. Einige Webhosting Anbieter sperren leider ihre Log Verzeichnisse nicht (einfache Google Abfrage), und so kann man sich über massiven Referrer Request Spam in die Logs katapultieren und Follow Links abstauben.

Ausblick: Zum Glück kann man keine Linktexte integrieren, sonst wäre diese Methode schon extremst ausgenutzt worden. Leider verursacht aber diese Methode für den Webmaster eine Menge Traffic und das kann bei entsprechendem Webspace auch schon mal tief in die Tasche gehen. Also durchaus kriminel. Ehrlich gesagt hab ich nicht geprüft wie Google solche Links wertet, aber um die Zielseiten kurzfristig in den Index zu pumpen dürfte das auf jeden Fall reichen.

8. Parasite Hosting
Eigentlich wird diese Methode genutzt um in den Serps auf dem Rücken der Authority Seite zu ranken. Aber auch für die Linkgenerierung werden solche Authority Links gerne genutzt, um entsprechend andere Parasite Hosting Seiten in den Index zu hieven und zum Ranken zu bringen.

Ausblick: Auch das ist ein Katz und Maus Spiel. Wie schnell kriegen es die Webmaster mit? Wie massiv wird die Authority Seite genutzt? Die Spammer sind immer auf der Suche nach Authority Sites, die Sie dafür nutzen können und das wird wohl auch ne lange Zeit so bleiben, da hier Google nicht wirklich prophylaktisch agieren kann, sondern nur reagieren und diese Reaktion zieht seine Zeit halt mit sich, in dem der Spammer sich freuen kann.

9. Stupid Webmaster Injection
Widgets, Counter, Funny Pictures, Scripte, Templates etc… Alles was ein “dummer” Webmaster auf seiner Seite einbindet, wird genutzt um ihm heimlich Links im entsprechenden Quellcode unterzujubeln und so Links auf seine Spammy Projekte zu generieren.

Ausblick: Ja auch diese Methode kann eigentlich von Google nur im Nachhinein an Footprints erkannt und entsprechend abgestraft werden. Gerade wer hier übertreibt und immer wieder die gleichen Projekte oder Unterseiten mit dem gleichen Linktext versorgt, wird früher oder später auf die Schnautze fallen. Da auch hier Footprints erkennbar sind.

10. XSS Injection
Diese Methode taucht immer mal wieder in den Schlagzeilen auf. Durch unsichere Programmierung wird über die URL oder ein ungeprüftes Formularfelder unsicherer Code eingeschleust und so auf der Zielseite sichtbar. Früher konnte man sich durch diese Methode Links von der Nasa, UNI´s oder sonstigen Institutionen besorgen.

Ausblick: Diese XSS Injection werden von Google sehr gut erkannt und gefiltert. Außerdem haben die meisten XSS gehackten Seiten keine! internen Links und sind so praktisch wertlos. Man müsst erst externe Links auf diese Seiten setzen, so das die Seite indexiert wird. Aber ohne interne Links sind diese Links eigentlich wertlos. Diese Methode ist praktisch veraltet und spielt für die heutige Black Hat Linkgenerierung keine Rolle mehr.

11. Exploits und Webseitenhacking
Der letzte Punkt ist eigentlich auch der kriminellste. Es wird versucht über Exploits oder andere Methoden Server zu hacken und die Webseiten mit Links zu infiltrieren. Gerade Wordpress, Joomla und Typo 3 und ihre unzähligen Plugins sind ein sehr hohes Risiko für Webmaster und wer nicht regelmäßig Updates einspielt, der lebt auf gefährlichem Fuss.

Ausblick: Schwerst Kriminell! Der Spammer schädigt die gehackte Seite. Google erkennt meistens relativ schnell solche gehackten Webseiten und entfernt oder straft diese Webseiten ab.

Die Methode ist meist die gleiche. Die meisten Spammer hauen in einen versteckten div-Container auch mal locker 2000 Links auf Parasite Hostings, Forumpostings oder sonstige zwilichtige Webseiten und freuen sich einen schönen Link von solch einer gehackten Seite bekommen zu haben.