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03/20 2012

Geschützt: Die letzten 3 Folien meiner Campixx Präsi!

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02/1 2012

Bye Bye Rocket Internet…

Zu allererst, es waren jetzt unglaublich aufregende 2 1/2 jahre Rocket Internet. Was ich lernen konnte war unglaublich. Tolle Firmen von wo man noch die ersten Domains registrieren durfte und so schnell gewachsen sind, dass dann auf einmal über 500 Mitarbeiter involviert waren. Der rasante Wachstum den ich miterleben durfte, ist so glaub ich europaweit einmalig gewesen und ich danke Andre für diese unglaubliche Chance so viel zu lernen. Aus meiner Sicht waren die letzten 2 einhalb Jahre wirklich die beste Startup Schule die man bekommen konnte. Unglaublich tolle Menschen mit unglaublich geilen Skills rocken Rocket Internet. Ich möchte jetzt aber trotzdem ausgewählten Personen einfach nur danke sagen für die wirklich tolle Zusammenarbeit!

Danke Andre, Alex, Stephan, Kathleen, Angelika, Fanny, Mareen, Florian, Alexander, Luis, Sebastian, Doro, Danuta, Marie-Claire, Oliver, Kai, Stephanie, Darius, Sandro, Jörn, Christian, Stefan, Stefanie, Alessio, Damien, Felix, Julia und und und… Ich glaub ich könnte hier noch mindestens 100 weitere Namen aufzählen. :(

Doch nun ist die Zeit gekommen, in dem ich mich verändern möchte und was neues starte.

Zusammen einem Rocket Kollegen (Benedikt Illner) und einem weiteren Kollegen der erst ab Mitte März hinzukommt, haben wir eine Agentur gegründet: “Trust Agents”. Unter dieser werden wir Strategische SEO Beratung, Google Shopping Optimierung sowie Linkmarketing anbieten.

Tja und so schliesst sich der Kreis, denn wir werden weiterhin für Rocket Internet arbeiten. Aber nicht mehr als interne Rocket Mitarbeiter, sondern in unserer eigenen Agentur als externe Berater. Rocket Internet hat sich einen essentiellen Anteil unserer Zeit gesichert, so dass wir weiterhin wirklich eng mit Rocket Internet zusammen arbeiten werden.

Was mit Andre Alpar und Rocket ist, könnt ihr hier nachlesen.

*Rock ON*

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12/23 2011

Online Marketing Buch vorbestellen!

Da ich schon öfter gefragt wurd,e wann man endlich unser Buch vorbestellen kann. Jetzt ist es endlich soweit. Dieses Buch ist der Grund warum hier auf dem Blog so gut wie seit einem Jahr nix mehr los ist. Ich würde mich tierisch freuen, wenn ihr das Buch von Andre Alpar und mir vorbestellen würdet.

Natürlich würde wir uns auch über ein Like auf unserer Facebook Fanpage freuen!

Meinen privaten Jahresrückblick hatte ich schon auf wojcik.net runtergetippt. Wer also da mal reinschauen will, da hab ich auch noch was zum Buch bzw. zu diesem Blog  geschrieben. Ich wünsch euch jetzt ein frohes Fest und ein paar besinnliche Tage! Rutsch gut ins neue Jahr hinein und lasst euch nicht ärgern. Alles wird gut!

Hier gehts zum Vorbestellen bei Amazon!

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12/22 2011

Nachruf: Karl Ranseier ist tot

Karl Ranseier ist tot…

Karl Ranseier der wahrscheinlich erfolgloseste SEO der Welt, wurde schon im Kindergarten gehänselt. So wurde er ständig von Larry und Sergej angeguggelt und musste deswegen seine Kindheit in völliger Yahooheit verbringen. Karl Ranseier war aber der festen Überzeugung, dass sein Weg aus der Yahooheit nur über die Suche nach Links hinausführte. Seine ersten Projekte optimierte Karl noch auf die BTX Suche. Schon damals hielt Karl seine Linken Hashtags für die beste Methode um Erfolgreich zu sein. Als dann seine ärgsten Feinde Larry und Sergej, Karls Idee einer Suchmaschine die auf Links basierend klauten und Google gründeten, dachte sich Karl das es jetzt an der Zeit ist, den beiden es zurückzahlen.

Er bastelte Jahrelang an einer perfekten Suchmaschine dem sogenannten Google Killer. Nach seinen kurzen Beteiligungen bei Exalead und Quaero, wo er schlappe 40 Mio. Euro in den Sand setzen durfte. War es dann 2008 soweit und er veröffentlichte Cuil! Leider wurde Cuil kein Kassenschlager und musste das Zeitliche segnen. Bis zu seinem letzten Atemzug hatte Karl Ranseier es nicht geschafft auch nur eine Seite in die Google Top 100 zu platzieren. Kurz vor seinen Vertragsabschluss mit Bing ist Karl Ranseier von uns gegangen. Wir gedenken einem großen Mann!

Karl Ranseier!

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06/13 2011

OMCap 2011

Es ist mal so wieder weit. Die OMCap geht in die zweite Runde und diesmal wird es nicht nur ne saugeile Party, sondern die OMCap wird um eine vollwertige Konferenz erweitert. Wir (Andre und Ich) haben uns bemüht die wirklich angesagtesten Speaker für euch zu organisieren. Mit dabei sein werden z.B. Marcus Tandler, Christoph Burseg, Ralf Tegtmeier, Bastian Grimm, Nils Dörje, Martin Mißfeldt, Karl Kratz, Astrid Staats, Marco Janck, Daniel Harouni, Stefan Wiegard, Jens Fauldrath, Fabian Rossbacher und so weiter und so weiter… Wir sind aber immer noch auf der Suche nach ein paar Speakern! Wer sich also zutraut zu einem Thema was grandioses beizusteuern, hier ist eure Chance und bewerbt euch direkt bei uns -> http://www.omcap.de/referenten/call-for-speakers/

Es wird 3 Tracks auf der OMCap geben. Darunter werden Themen behandelt wie SEM, SEO, Affiliate, Domaining, Conversion Optimierung, Preissuchmaschinen, EMail Marketing und natürlich Social Media Optimierung, insgesamt kommen wir auf knapp 20 Sessions. Ein Blick auf das Programm zeigt das es wirklich klasse Themen sind und leider wird es wohl ähnlich schwer werden, wie bei der SeoCampixx, sich für eine Session zu entscheiden! Zusätzlich wird es einen Bing Track geben, so wird sich Bing mit euer Webseite befassen wird und auch ein NDA Vorraussetzung wird. Bing zeigt euch wie eure Webseite in den Augen von Bing gesehen wird. Krass heisser Kram! Die Bing Sessions werden non Public sein, so daß die besprochenen Sachen nur zwischen euch und Bing bleiben werden.

Die OMCap 2011 wird dieses Jahr im Kosmos Berlin stattfinden. Das Kosmos Berlin war mal das Vorzeigekino in der ehemailgen DDR und die Ex Staatschefs wie Honecker und Mielke haben sich die Klinke in die Hand gedrückt. Der größte Saalraum ist somit auch ein Kinosaal mit knapp 500 Sitzplätzen. Hier findet ihr noch weitere Impressionen der neuen Location -> http://www.kosmos-berlin.de/location/index.html

Natürlich wird für das leibliche Wohl gesorgt und sowohl Getränke als auch Speisen werden im Preis inkludiert sein. Im Anschluss an den Programmteil wird es wieder eine richtig fette Party gaben und wir lassen es im Herzen von Berlin ordentlich krachen. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die OMCap das Highlight in der 2ten Jahreshälfte sein wird.

Im Augenblick gibt es die Tickets zum Early Bird Preis von 399,- zu kaufen. Nachdem dieses Kontingent verkauft worden ist, wird der Preis auf den Normalpreis von 499,- Euro gesetzt, also es lohnt sich rechtzeitig zuzuschlagen.

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04/1 2011

Aus boeserseo wird SEODonis!

Ich bin meinen Nickname leid, immer wieder assoziiert man mich mit BlackHat! Da ich aber totaler White Hat SEO bin, muss also ein neuer Name her. Was passt da besser als SEODONIS. Eigentlich logisch! Ich bin ein SEO und sehe aus wie ein Adonis! Folgerichtig heisst der neue Blog -> SEODONIS.de

Viel Spass!

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03/15 2011

SEOCampixx 2011 Präsi

Dem Andre und meine Präse von der Campixx!

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03/14 2011

SEOCampixx 2011

Regeneration ist jetzt angesagt. Die SEO Campixx 2011 ist zu Ende gegangen und ich komme mit sehr gemischten Gefühlen nach Hause. Grundsätzlich überwiegen die positiven Aspekte, aber ein paar Dinge fand ich verbesserungswürdig, dazu aber später mehr…

Was mir ein wenig die Stimmung vermiest hat, waren die aktuellen Geschehnisse in Japan, da ich vor kurzem noch in Japan war und ich dort wirklich eine tolle Zeit hatte, geht mir die aktuelle Situation dort ziemlich auf die Nieren. Naja Gut, dafür kann Marco ja nix…

Tag 1

Da ick ja aus Berlin bin, hatte ich keine weite Anreise und konnte so um 8.45 pünktlich am Samstag anreisen. Dann ging’s relativ zügig zum Buschtrommel, das hatte eine gute Sache, damit ist jeder wachgeworden der noch im Halbschlaf war. Danach ging es für mich zu Cyb aka Fabian Brüssel zum Thema Clickfraud. Spannendes Thema, was für mich mein persönliches Highlight der Campixx war. Wahrscheinlich auch weil Fabian es auf einem sehr hohem technischen Niveau presäntiert hatte und eine spannende Diskussion entfacht hatte.

Als nächstes stand Expired Domains von Andreas Graap auf dem Plan. Fand ich ebenfalls sehr gelungen und hatte einen guten Einblick in dieses Thema gewährt.

Das Mittagessen ist auf jeden Fall besser geworden als die Jahre davor. Hier war auf jedem Fall eine deutliche Steigerung zu den letzten Jahren zu merken. Schön auch das das Wetter endlich mal mitgespielt hatte und Marco das richtige Wetter bestellt hatte. Bitte nächstes Jahr das gleiche Wetter! Da Herr Göttsche leider Krank zuhause bleiben musste und die Kloschüssel die ganze Zeit geknutscht hat (Gute Besserung), bin ich eingesprungen und hab meinen leidgeprüften Werder Bremen Fan Brechmann geholfen die Session “Biertrinken für den Regenwald” zu retten.

Danach war dann die Session von Andre und mir dran.

Die letzte Session, die ich besuchte war die von Frank Doerr aka Loewenherz zum Thema Linkkauf. Frank ist hier eigentlich auf alles eingegangen was man zu diesem Thema sagen kann.

Danach durfte ich den Abend genießen mit einem halben Hähnchen und vielen vielen Bierchen, Vodka-Kirsche (Yammy) und super Gesprächen! Ich kann hier gar nicht alle aufzählen, aber ich hab wirklich jedes Gespräch genossen. Vielen Dank an jeden von euch. Man kann ja sagen was man will über unsere Szene, aber Ich find die Lockerheit und Verbundenheit untereinander wirklich unheimlich Klasse!

Tag 2

Irgendwie hatte ich komischerweise Kopfschmerzen! Kann ich garnicht nachvollziehen woher die herkamen? Der Tag verlief deswegen in einem Halbtrance artigen Zustand. Die Sessions die ich besuchte hatte, am 2ten Tag waren auf einem “soliden” Niveau. Wobei auch fachlich leider der ein oder andere sehr grobe Schnitzer dabei war.

Fazit

Die Sessions hatten wirklich eine extreme Spannweite an Qualität, leider hatten die Beschreibungen meist nicht das gehalten was Sie versprachen. Ich hätte kein Problem damit, wenn alle Workshops ein sehr ähnliches Niveau gehabt hätten. Dann wäre es nicht so ärgerlich gewesen, wenn man in einem Workshop drinnen ist und den anderen verpasst. So aber ärgert man sich umso mehr. Zwar kann ich rauslaufen, dafür verpasst man den Anfang des anderen Workshops oder kommt gar nicht erst rein, wenn der Raum zu klein ist. Mein Vorschlag: Weniger Workshops, bessere Beschreibung was genau präsentiert wird und eventuell interessante Workshops ruhig 2 mal vortragen lassen Samstag und Sonntag. Die meisten machen sich ja schon im Vorhinein Gedanken, welche Workshops man besucht. Warum nicht abstimmen lassen wer welchen Workshop besuchen will, so sieht man wo Bedarf herrscht eventuell einen Workshop entsprechend zu Platzieren und eventuell sogar den Referenten bitten ihn am Sonntag nochmal zu halten damit alle was davon haben.

Ist aber natürlich meckern auf hohem Niveau! Alles in Allem eine wirklich sehr gute Campixx…

P.s. Ich bin oft drauf angesprochen worden, warum ich so wenig Blogge, da ich eigentlich mehr bloggen wollte. Ja es kommt anders als man denkt… Ich möchte keine Schnellschüsse mehr bloggen oder Sachen bloggen, die andere schon x-fach vorgekaut haben. Deswegen weiss ich nicht, wann mein nächster Blogpost sein wird. Es kann morgen sein, oder auch erst in 2 Jahren.

P.P.s Bin gerade zu Faul die Links zu den einzelnen Personen zu setzen… Hol ich irgendwann mal nach…

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01/7 2011

Die Sache mit den IPs…

Immer wieder höre ich in SEO Gesprächen Buzzwords wie IP, Domain, Host und Class-C Popularität und im Endeffekt verstehen die meistens Leute überhaupt nicht worüber sie da eigentlich reden. Die meisten wissen ja nicht einmal was genau eine IP-Adresse ist, aber die großen Sprüche klopfen in Sachen Defacing von Linknetzwerken! Boah wird mir da schlecht. Gut ich hab leicht reden, denn ich hab schon vor 10 Jahren Webserver Cluster und Loadbalancer in riesigen Datencentern administriert. Dennoch sehe ich es als absolute SEO Grundbasis an, ein Verständnis davon zu haben, wie das Internet überhaupt aufgebaut ist und wie dieses gigantische Netzwerk überhaupt funktioniert.  Das alles steht und fällt mit den IP-Adressen.

Wofür steht IP?

Grundsätzlich steht IP erstmal für Internet Protocol. Damit kommunizieren alle netzwerkfähigen Geräte in einem Netzwerk.

Sei es Lokal zum Beispiel im Intranet (Heim/Firma), auf den berühmten LAN-Partys oder im berühmten Internet (weltweit). Die IP-Adresse ist also eine Adresse im Netzwerk mit der man erreichbar ist und somit im Netzwerk kommunizieren kann. Man kann also sagen, dass sie die Grundbasis eines jeden Computernetzwerkes ist ohne dass es das Internet so wie es heute besteht nicht geben würde.

Die berühmteste Adressierungsart ist die IPv4-Adresse. Sie besteht im Grunde aus 4 Zahlen getrennt durch einen Punkt mit Werten von 0 bis 255. Wenn man es genau nimmt ist eine IP-Adresse eine 32-stellige Binärzahl.

Das heißt jedes mal wenn ihr im Internet surft und z.B. gerade diesen Artikel lest, habt ihr von eurem Provider (Telekom, Alice, Vodafone etc…) eine entsprechende IP-Adresse zugewiesen bekommen. Wenn ihr euch per DSL-Modem direkt verbunden habt, habt ihr eine direkte IP-Adresse zugewiesen bekommen. Wenn ihr noch einen Router dazwischen geschaltet habt, dann hat euer Router eine entsprechende IP Adresse vom Provider zugewiesen bekommen und der Router managed die mit ihm verbundenen Geräte. Das geschieht meist per DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol). Dies besagt eigentlich nur, dass euch der Router eine dynamische interne IP-Adresse zuweist. Meistens ist es eine 192.168.x.x Adresse. Wer seine aktuelle IP-Adresse(n) herausfinden will, nutzt die von Windows bereitgestellte Eingabeaufforderung bzw. öffnet diese per cmd-Befehl.

Danach erscheint die gute alte DOS-Box :) Ach wie schön… Dort gibt man den Befehl ipconfig ein und drückt Enter und schon bekommt man eine kurze Übersicht über die Konfiguration der Netzwerkkarte inkl. seiner eigenen (lokalen) IP-Adresse.  Ich hab die LOKALE! IP-Adresse 192.168.1.90. Das ist halt eine typische lokale IP-Adresse. Der Router hat mir diese IP-Adresse zugewiesen und über dieses Adresse bin ich nur lokal erreichbar. Wenn ich jetzt direkt mit dem DSL Modem verbunden wäre, würde ich hier die IP-Adresse sehen, die mir der Provider zugewiesen hat und wäre somit direkt mit dem Internet verbunden.

Wenn ich jetzt wissen möchte welche IP-Adresse ich von meinem Provider zugewiesen bekommen habe, sollte ich im Interface des Routers schauen oder eine der vielen “Was ist meine IP”-Webseiten aufrufen. Diese IP-Adresse wird meist anderes aussehen. Meine zum Beispiel lautet:

92.231.188.192

Damit bin ich weltweit der einzige der diese IP-Adresse verwendet. Rein theoretisch könnte ich unter dieser IP-Adresse einen Webserver aufsetzten und Domains hosten. Ist halt nur schlecht, wenn der Provider einem alle 24 Stunden eine neue IP-Adresse zuweist, damit müsste man die DNS-Einträge alle 24 Stunden updaten und das sehr dynmaisch. Sehr unpraktisch. Aber es gibt Dienste die sich auf sowas spezialisiert haben. Dyndns.com zum Beispiel. Aber ich schweife ab…

Ein Webhoster hat nun auch IP´s unter denen er seine Root-Server ins Netz stellt, die eigentlich immer mit festen IP´s konnektiert sind und diese nur in den seltesten Fällen wechseln. Wie sieht sowas in der Regel aus?

Die einfachste Variante ist die, dass 1 Webserver direkt ans Netz angeschlossen wird. Kleine Webhoster sind so meist direkt angebunden.

Große Webhoster (z.B. Strato) haben Loadbalancer die die Last verteilen und so auch eine große Menge an Domains/Traffic verwalten können. Auch CDN’s (Content Delivery Networks)  funktionieren nach diesem Prinzip. Nur ein wenig trickreicher, mit DNS-Lokalisierung und Routing ins am nähesten gelegene Datencenter. Die Verbindung zwischen den Loadbalancern dient dazu, dass im Falle eines Ausfalles eines Loadbalancers, ein anderer die IP-Adresse automatisch übernimmt und so einen Ausfall verhindert. Es ist also praktisch ein gegenseitiges Monitoring.

Dazu muss man sagen, dass eine IP-Adresse viele Domains hosten kann. Gerade bei Bing gibt es ja den schönen Befehl “IP:”. Damit sieht man relativ schnell wieviele Domains/Seiten auf einer IP-Adresse liegen.

Wie sieht es eigentlich mit dem Googlebot aus. Er funktioniert nicht anders wie jeder andere ans Internet angeschlossene Rechner. Eine sehr einfach Variante habe ich hier mal augezeichnet. Im Grunde genommen ist sie noch ein wenig komplexer, aber aufs Grundprinzip herunter gebrochen funktioniert es folgendermaßen:


Die Nameserver sind also das Herzstück des Internets, ohne die das Netz, so wie wir es kennen, nicht funktionierenwürde.

Netzwerkklassen Class A / B / C

Hier gibt es sehr viele Missverständnis. Was uns als umgangssprachlich Class-C bekannt ist, war früher eigentlich nur ein Subnetz einer Class-A/B oder C-Klasse. Kapische? Ne oder???

OK, was sehen wir heutzutage als Class-C Netz an?

Umgangssprachlich sind die ersten 3 Zahlen in einer IP-Adresse für uns die Class-C. Nur wenn sich die ersten 3 Zahlen unterscheiden, ist es eine Unique Class-C IP-Adresse. Also rein rechnerisch gibt es 16.581.375 einzigartige Class-C Netze und nicht 255 ;) . So zumindestens das heutige Verständnis von Class-C. Aber es gibt noch einige veraltete Bücher und Professoren (hust), die noch die alte Netzklassen Struktur predigen.

Früher gab es 5 Netzklassen bei IP-Adressen.

1. Das Class A Netz [0.0.0.0 bis 127.255.255.255]
2. Das Class B Netz [128.0.0.0 bis 191.255.255.255]
3. Das Class C Netz [192.0.0.0 bis 223.255.255.255]
4. Das Class D Netz [224.0.0.0 bis 239.255.255.255]
5. Das Class E Netz [240.0.0.0 bis 255.255.255.255]

Diese Netzklassen sind unterschiedlich genutzt worden und wurden streng reglementiert. Mittlerweile ist das nicht mehr der Fall und die IANA (internationale Vergabestelle von IP-Adressen) ist da wesentlich flexibler geworden.

Heutzutage werden die IP-Adressen nach dem Classless Inter Domain Routing (CIDR) Verfahren vergeben. Das erkennt man eigentlich ganz schön an abgekürzeten IP-Adressen die so komische “/” hinten dranhängen haben. Damit definiert man die Subnetzmaske (die Range einer IP-Adresse) als Binärsystem. Also zum Beispiel 17.0.0.0/8 – die IP-Range wäre von 17.0.0.0 bis 17.255.255.255 oder die 210.100.10.1/16 – da wäre sie von 210.100.0.0 bis 210.100.255.255.Nicht ganz einfach aber hier relativ schön nachzulesen. Ist aber halt nur interessant für die Vergabe von IP-Ranges – weniger für den normalen SEO. Damit ist eigentlich relativ klar, dass die umgangssprachliche Variante von Class-C richtig ist. Nur bitte beachten: Es gibt mehr als 255 verschiedene Class-C Netze! So knapp 16 Millionen mehr ;)

IPv4 Exhaustion

Bestimmt hat der ein oder andere schon mal gehört, dass IP-Adressen langsam knapp werden. Das ist richtig. Dauert also nicht mehr lange und alle IPv4-Adressen werden vergeben sein! Hier noch ein aktueller Counter.

IPv6 – die Lösung

Ja diesen Spruch höre ich schon seit gefühlten 10 Jahren, wahrscheinlich kommt das sogar hin… IPv4 ist auf 32 Bit basierend und erlaubt damit maximal 4.294.967.296 Unique IP-Adressen. IpV6 basiert auf 128 Bit und würde damit knapp 340 Sextillionen IP-Adressen zulassen.  IPv6-Adressen werden in hexadezimal angegeben und nicht wie IPv4 in Dezimal. Damit ergeben sich dann meist sehr kryptische IP-Adressen, die durch Doppelpunkte getrennt werden und nicht mit einzelnen Punkten. Eine typische IPv6 Adresse lautet:

2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344

Man kann mit solch einer IP Adresse alles anstellen was man mit einer IPv4-Adresse auch tun kann. Ein Ping funktioniert genauso wie das Aufrufen in einem Browser. Selbst Google hat schon seine IPv6-Suche online. Beim Aufrufen von IPv6-Adressen im Browser, muss man ein [] um die IP-Adresse herum setzen. Also z.B. http://[2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344] . Damit wird verhindert, dass der letzte Doppelpunkt als Portnummer interpretiert wird. http://[2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344]:8080 wäre also das Ansprechen eines Webservers der auf Port 8080 läuft.

Nicht doof die Jungs. Es wird also früher oder später kommen – verhindern wird man es kaum können. Heise hatte einen schönen IPv6 Tag ausgerufen und die Ergebnisse zeigten, dass IPv6 bestens funktioniert. Hier nochmal zum Nachlesen -> http://www.heise.de/netze/meldung/IPv6-Tag-bei-heise-de-Erste-Ergebnisse-1081201.html

Class-C die härteste Währung im (Link-)Netz?

Bleiben wir aber bei den bisherigen IPv4-Adressen und kommen jetzt in die SEO Welt. Schauen wir uns mal ein Backlinkmuster an.

Ich erkläre mal kurz die einzelnen Punkte genauer.

1. 430 Hostnamen.
Was ist ein Hostname? Ein Hostname ist alles zwischen dem Protokoll http:// und dem ersten /

2. 397 Domains
Eine Domain wird runtergebrochen auf den Namen und die Top-Level-Domain.

3. 338 IP-Adressen
Jeder Domain wird per DNS eine IP-Adresse zugewiesen, denn eigentlich surfen wir ja auf IP-Adressen. Damit man sich aber die verdammten Nummern nicht merken muss, gibt es das DNS. Tolle Erfindung! Man fragt also von jeder Domain die IP-Adresse ab und erhält damit die IP-Adressen Popularität.

4. 257 /24-IP-Adresse (Class-C)
Sehr schön die richtige Notation :) Hier werden die die IP-Adressen zusammengefasst und auf Class-C reduziert und zusammengezählt.

Was man im “Backlink Überblick” auch sieht ist der Pfeil, der rechts von oben nach unten verläuft. Damit ist deutlich zu erkennen, dass die Werte immer weiter abnehmen. Was auch der Realität entspricht. Es wird nie den Fall geben, dass es eine andere umgekehrte Pyramide geben wird. Es entspricht der Logik, dass man die Backlinks versucht auf den kleinsten Nenner zu bringen – das macht Sistrix. Sollte einer der Kennzahlen unverhältnismäßig niedrig ausfallen, kann es durchaus ein sehr starkes Merkmal für ein unnatürliches Backlinkmuster sein. Ich hab mir als Faustregel genommen das 15% Abfall zur nächsten Stufe durchaus normal sind. Sollten es mehr sein, so muss man einen genaueren Blick drauf werfen.


Man bin ich ein begnadeter Zeichner. Das ich kein Künstler geworden bin ist echt unverständlich…

Back to Topic. Selbst die härtesten Linkkäufer, Broker und Tauscher schauen auf die Class-C Pop und geben sich damit meist zufrieden…

Reverse-IP und die Sache mit den SEO Hostern…

Jeder der Linknetzwerke betreibt oder sich damit ernsthaft beschäftigt, kennt das Problem mit den Class-C IP-Adressen für die eigenen Domains. Früher reichte es einfach aus einen Root Server zu mieten und dann entsprechend die Domains untereinander zu verlinken. Dann hat man seinen Provider angerufen und gefragt: “Hey, kannst du mir nicht meine Domains auf so viele Server von dir verteilen wie nur möglich?”. Heutzutage ruft man an, und schnauzt seinen Hoster an: “Alter, ich brauch mehr Class-C IPs!”

Google hat so ziemlich die schlauesten Köpfe der Welt in seinen Programmierhallen versammelt. Glaubt ihr wirklich, dass es sooo billig ist Google zu verarschen?

Wenn ich mir die deutschen SEO Hoster anschaue, haben die meisten einen großen Fehler, den die Amis mittlerweile erkannt haben und nicht mehr machen.
Jede IP-Range wird von der IANA an die entsprechenden Kontinental Verwalter (RIPE/ARnic/etc..)  durchgereicht und diese veröffentlichen dann alle Daten zu den entsprechenden Ranges. Für den europäischen Raum ist das relativ simple zu finden unter: ftp://ftp.ripe.net/ripe/stats/membership/alloclist.txt . Die Ripe kann durchaus als Trusted Source genutzt werden. Mit diesen Daten lassen sich die IP-Adressen einem einzigen Provider zuordnen. So könnte man praktisch sogar die Class-C Adressen überprüfen, ob Sie zufälligerweise einem einzigen Provider gehören. Dass das funktioniert kann jeder per Domaintools ausprobieren.

http://whois.domaintools.com/80.121.63.91

Google weiß alles und Google weiß wem eine IP gehört. Google ist uns schon zwei Schritte voraus in Sachen Linknetzwerk-Erkennung.

Ich würde wahrscheinlich einen halben Tag brauchen um die Ripe-Daten auszuwerten.

Aber machen wir mal ein kleines simples Spielchen und nehmen wir mal an, ich wäre ein Kunde von Hosteurope und würde jetzt so schlau sein und mit Hosteurope einen Deal ausmachen, so dass ich in jedem Class-C Netz von denen ein günstiges Webpaket bekomme. Wieviele Class-C Netze hat Hosteurope? Dazu schauen wir mal kurz in die Ripe (siehe Link oben) nach.

Tada…

Die erste Zahl links steht für das Datum, wann die Ripe die entsprechenden IP-Netze delegiert hat inkl. IPv6. Das IPv6-Netz lasse ich erstmal außen vor, da die Anzahl an echten, reinen IPv6-Webseiten im Augenblick sehr klein ist.

Die zweite Spalte ist die CIDR IP-Adresse.

Die dritte  Spalte ist der Ripe Status.

Schauen wir uns also mal an, wie viele Class-C Netze rein rechnerisch bei Hosteurope möglich wären?

BTW: Die letzte IP ist die 254, da die 255 immer die Broadcasting-Adresse für das Class C Netz ist.

Wie wahrscheinlich ist es nun, dass man aus jedem Class-C Netz von Hosteurope ein Backlink bekommen würde? Wirklich realistisch ist es nicht. Würde ich aber die Class-C noch auf den Hoster herunterbrechen, dem das Netz gehört, so hätte ich ein extremst unnatürliches Bild.

So könnte es mal bei Sistrix aussehen. Natürlich sind 616 in den ersten 5 Backlinkarten ein Ding der Unmöglichkeit. Scraper Seiten, Serps in Serps, Social Bookmarking und Co. würden dieses Bild natürlicher aussehen lassen, zumindestens auf den ersten Blick. Wenn es jetzt aber nur Schrottseiten sind und Google diese so oder so ignoriert und nur Backlinks werten würde von vertrauenswürdigen Domains, so könnte das Bild dann wiederrum stimmen. Aber wer weiß was und wie Google Backlinks wirklich auswertet… ;)

Was ich euch damit aufzeigen möchte ist, dass es einen Wert gibt, der besser auf ein Linknetzwerk schliessen läasst, als Class-C! Und zwar ist das die Zugehörigkeit von IPs zu Hostern!

Wahrscheinlich ist Google noch nicht so weit in Sachen deevaluierung von Backlinks und solche Extremfälle tauchen wohl nur sehr selten auf. Dennoch sollte man sowas immer im Hinterkopf behalten, wenn man Linknetzwerke aufziehen möchte.

Was tun um ein perfektes Linknetzwerk zu haben?

Es reicht nicht aus einfach nur ein großes SEO Paket bei einem SEO Hoster zu kaufen. Das perfekte Domain-Linknetzwerk ist so gut, dass man es selber kaum noch schafft den Überblick über die entsprechenden Hoster, Provider, Co Location Hoster, Nameserver Dienstleister und Domain-Registraren zu bewahren. Praktisch muss man jede Domain immer getrennt von den anderen aufbauen. Kombiniert und variert soviel wie möglich! Mal die Nameserver auslagern, den Webhoster, etc… Vermeidet Footprints wo es nur geht.

Ein Linknetzwerk ist schon wirklich was feines. Man kann es vielfältig für SEO Zwecke nutzen. Eins in der Hinterhand zu haben, kann einem ein Gefühl von Sicherheit geben. Man kann sich teilweise sein eigene autarke SEO Welt bauen ohne auf andere SEOs und Linktauschpartner angewiesen zu sein.

Dennoch halte ich ein Linknetzwerk für extremst zeitaufwändig und das Managen wird, umso größer es wird, umso schwieriger und zeitaufwändiger. Deswegen: Wer seine ein bis zwei Projekte hat, der kann sich noch 2 weitere Linktausch Properties dazu bauen. Da reicht es meistens eigentlich diese 2 Domains auf 2 völlig andere Webhostern auszulagern.

Je mehr eigene Projekte man betreut, umso eher ist so ein Domain-Linknetzwerk von Nutzen. Wer nur ein bis zwei Projekte hat, für den lohnt es sich meiner Meinung nach nicht und die Zeit sollte in sinnvollere Linkbuilding Maßnahmen investiert werden.

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11/29 2010

SEOkomm und SES Berlin Prezi…

SEOkomm Präsi
Die spannenderen und interessanteren Sachen hab ich mündlich erzählt… Das sind hier “nur Basic Facts”… ;)

SES Berlin Präsi

Hier hatte ich mit, sagen wir es mal so, Basic Publikum gerechnet…
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