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Gebloggt in Böse Jungs
Artikel 2 Kommentare
23.03 2009

BlackHat Technik: Cloaking

Da es in letzter Zeit eigentlich wenig Interessantes zu bloggen gibt, dachte ich mir das ich mal eine Reihe von BlackHat Techniken vorstellen möchte. Gerade bei seofm.com gibt es eine Umfrage welche Themen die Jungs denn auf der SMX bearbeiten sollen. Ganz vorne dabei ist “Black Hat 2009 – Die legalen Grenzen von SEO”.

Ich werde nun ein paar Techniken vorstellen und ein wenig weiter ausführen. Heute hab ich mir mal das Thema Cloaking vorgenommen. Ich warne eindringlich vor Cloaking, den Cloaking ist eine ziemlich fiese Methode und wird von Google mit dem Ausschluss aus dem Index geahndet.

Also Finger weg von solchen Techniken!

  • Was ist Cloaking überhaupt?

    Cloaking beschreibt eine Technik, in der der menschliche Besucher was anderes zu sehen bekommt als der Suchmaschinen Bot.

  • Was bringt einem das Cloaking?

    Gerade Seiten mit wenig Content können so unsichtbaren automatischen erstellen Text vor einem User verstecken. Aber auch Keyword Stuffing und Link Stuffing sind beliebte Bereiche die gerne versteckt werden.

  • Cloaking Methode “User Agent”

    Hier ein kleines Beispiel

    Je nachdem was man für einen Browser nutzt, sieht man halt was anderes. Genau nach dieser Methode kann man den Googlebot erkennen und ihm eigentlich was total anderes anzeigen, als einem normalen FireFox oder Internet Explorer User. Gerade diese Methode ist die gängiste und sollte mal Google mit einem normalem Browser vorbeikommen fliegt diese Methode auf.

  • Cloaking Methode “IP Adresse”

    Hier ein kleines Beispiel

    Eine IP Adresse zu verfälschen ist sogut wie unmöglich, es sei den man nutzt Proxys. Listen mit entsprechenden IP´s und den dazugehörigen Bot´s gibt es zu Haufen im Netz. Was passiert nun also bei dieser Methode?

    Bevor eine Seite ausgeliefert wird, wird überprüft von welcher IP Adresse die Anfrage stammt. Sollte es nun die IP Adresse eines bekannten Bot´s sein, so sieht der Bot was ganz anderes als z.B. der normale User mit einer T-Online IP Adresse.

  • Cloaking Methode “Referer”

    Hier ein kleines Beispiel

    Mit dieser Methode wird geprüft wie der Referer lautet und dann entsprechend eine bestimmte Seite ausgeliefert. Kommt ein User über Google sieht er Content Variante 1, kommt der User dagegen von seinen eigenen Bookmarks oder durch ein Type-In, so könnte man ihm z.B. Content Variante 2 ausliefern.

  • Cloaking Methode “HTTP Accept-Language Header”

    Hier ein kleines Beispiel

    Diese Methode wird eigentlich verwendet, wenn man auf einer Seite eine bestimmt Sprache anzeigen möchte. Gerade große Seiten versuchen damit auf die Sprache des jeweiligen Users zu reagieren. Dabei wird aus dem Browser die bevorzugte Sprache ausgelesen und dann halt der entsprechende Content angezeigt.

Lohnt sich Cloaking?

Google ist nicht doof und mittlerweile wird fast jede Art von Cloaking erkannt und sauber aus dem Index entfernt. Aus diesem Grunde, nein es lohnt sich nicht! Lasst die Finger davon, man kann sich schneller die Projekte aus dem Index schießen, als Lucky Luke seinen Schatten erschießen kann. ;)

Aber nicht alle Methoden sind Evil, gerade die Sprache zu erraten ist durchaus ein interessantes und sinnvolles Feature für den User und Webmaster. Und wie sagt Google immer so schön, baut die Seite für den User und nicht für Google.

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  2. Sebastian
    03/23 2009

    Schöner Beitrag! Mich persönlich würde ja jetzt ganz stark interessieren, wie viele sich wie ich die Mühe gemacht haben, dich auf die Probe zu stellen. Nach dem FF Hinweis musste ja getestet werden ;)

  3. 03/24 2009

    [...] Durch diese Datenbank wird jedem Besucher aus jedem Land nach ein wenig Programmierarbeit eine andere Werbeanzeige angezeigt. Mehr Beispiele zu den Methoden und weitere Informationen gibt es im Blog vom boesenSEO. [...]